Leben = Bewegung = Freude

Das wohl Schönste, was die Menschheit hervorgebracht hat, ist die Musik

  


Weil es wahrscheinlich schon 5 Jahre her ist, wo ich Musik hier hochgeladen habe, wird's Zeit, dass ich auch hier wieder ein bissl aktiv werde: Da für mich Van Morrison Mozart und Beethoven in einer Person ist, hier noch ein paar wundervolle Stücke von ihm (verlinkt auf YouTube):

Streets of Arklow - You Don't Pull No Punches,  Celtic New Year,  In the Afternoon,  Piper at the Gates of Dawn,  Have I Told You Lately (with the Chieftains), I'll Take Care of You (ist von Bobby Blue Bland)

Was Miles Davis († 28.09.1991) aus dem eher profanen Cindy Lauper Song Time After Time gemacht hat, fasziniert mich immer wieder. Habe hier noch nie etwas vom Gitarren-Überflieger Derek Trucks verlinkt. Gemeinsam mit seiner Frau Susan Tedeschi (Tedeschi Trucks Band) spielen sie immer als Konzerthöhepunkt Midnight in Harlem, ein Meisterwerk in 3 Teilen aus Vorspiel, Liedteil und am Schluß das Slidegitarrensolo von Derek. Jackson Browne ist für mich auch ein Leuchtturm der feinen Musik - hier 3 Songs im Rahmen der Tiny-Desk-Concerte und zwar Call it A Loan, The Barricades of Heaven, Long Way Around. Hier noch Sky Blue and Black und Too Many Angels

Hier die Sternstunde der Casting-Gesangswettbewerbe: Susan Boyle mit I Dreamed A Dream aus dem Musical Les Miserables (Musik von Claude-Michel Schönberg). Wobei das gleichnamige Buch (auf Deutsch "Die Elenden") von Victor Hugo eine Sternstunde der Literatur ist - wohl eines der ethisch wertvollsten Werke überhaupt.

Die Stimme von Eva Cassidy († 02.11.1996) muss man einfach lieben. Ich weiß, dass Musik sehr individuell ist, aber bei Eva kann ich eigentlich nicht verstehen, wie jemand bei diesen Liedern, wenn sie so gesungen werden, nicht eintauchen und träumen kann. Ganz schlimm, sie starb mit nur 33 Jahren an Melanom (Hautkrebs) - wie meine süße kleine Nichte mit nur 2 Jahren. Eva's Interpretationen vieler Klassiker übertreffen meistens das Original. Hier ein paar Beispiele: Fields of GoldNightbirdWade in the WaterAutumn Leaves, Yesterday, Imagine, Bridge Over Troubled Water, People Get Ready, Ain't No Sunshine, Time After TimeWayfaring Stranger - besser Singen geht nicht. Hier noch ein Auftritt 2 Monate vor ihrem Tod mit What A Wonderful World - so schön wie von Eva ge- und besungen könnte unsere Welt sein - ist sie aber leider nicht. 

Hier jetzt mal etwas Musikgeschichte mit Jimi Hendrix († 18.09.1970) am 24.02.1969 in der Royal Albert Hall mit der Bluesnummer Red House. Jimi war viel mehr als ein guter Gitarrist - so elegant und lässig hat sich kaum jemand auf der Bühne bewegt und auch sein Aussehen und Gesang waren außergewöhnlich. Immerhin war das noch in den 60er Jahren des letztes Jahrhunderts. Mir kommt vor, die jungen Leute heutzutage, sollten sich öfters mal Jimi Hendrix Videos anschauen, um zu sehen was Stile und Ausstrahlung ist. Jimi war ein lebendiges Kunstwerk und halt auch ein Naturtalent und das kann man nicht erlernen. Klar, sein früher Tod mit nur 27 Jahren hat ihn zum Mythos gemacht. Es wäre aber sehr interessant und spannend gewesen, was er im Leben weiter gemacht hätte. 

Jetzt noch 4 Klassiker von Tom Waits aus seinen ersten beiden Alben (1973 und 1974) - absolut zeitlose Musik, die ich früher total gerne gehört und jetzt wiederentdeckt habe: The Heart of Saturday Night, Shiver Me Timbers, I Hope That I Don't Fall in Love With You und "Ol 55". Hier wohl eines der schönsten Liebeslieder überhaupt, zusammen mit Chrystal Gayle mit Take Me Home.

Hier mal eher locker-flockige Musik von Paul Carrack. Eigentlich liebe ich ja mehr die schwermütigere und vielleicht auch anspruchsvollere Musik. Aber manchmal ist mir ja auch nach etwas Leichterem zumute und da sind Paul Carrack's Songs genau das richtige. Seine Lieder kennt fast jeder, aber den Songwriter und Sänger der dahinter steht, fast niemand. Hier eine Kostprobe bei einem "Living-Room-Concert" 2012 in Deutschland. Gute Musiker, gute Stimmung und gute Lieder.

Die Gibson Les Paul, wenn sie mit so einem Sound gespielt wird, hat es mir schon seit der Jugendzeit angetan. Hier mal 3 Kostproben davon. Zuerst Peter Green's (Ur)Fleetwood Mac mit Black Magic Woman, dann Snowy White mit einem Peter Green Song mit Slabo Day und zuletzt die Gregor Hilden Band (mit Big Daddy Wilson) mit Stick With Me - Blues vom Feinsten.


Falls das Lesen langweilig ist, hab ich mir gedacht etwas M.usik hier hoch zu laden - einfach klicken, vielleicht ist ja was dabei: 

Neil Young - Cortez the Killer (eine Liveversion aus Rust Never Sleep) oder Johnny Cash - If you could read my mind.     2 x Reinhard Mey: Viertel vor sieben und What a lucky man you are oder Calvin Russel († 03.04.2011) mit Crossroads.      Wie wär's mit Eric Clapton's Layla mit einem saustarken Trompetensolo von Wynton Marsalis, da kann sogar Eric mit seiner Gitarre einpacken.

Van Morrison bereitet mir seit über 30 Jahren mit seiner Musik Freude - hier ein paar Geniestreiche von ihm: Caravan, Ancient Highway, In the Forest, Beside You, und hier eine live-Version von In the Garden.  Wohl eines der besten E-Gitarrensolos überhaupt Comfortably Numb von David Gilmour.

Hier ein Bluesklassiker Loan me a dime von Boz Scaggs und Duane Allman († 29.10.1971 - Gitarrensolo) aus dem Jahre 1969 und eine lässige Liveversion von Sweet Love von den Commodores aus dem Jahre 1977.

Wie wär's mit einer etwas jazzigen-Versionen von Papa was a Rolling Stone von Lee Ritenour und einer wunderschönen Version von No Woman no Cry  von Jonathan Butler oder mit der Bluesnummer The Death of J. B. Lenoir von John Mayall oder mit Carole King's You've Got A Friend.

Hingebungsvoller kann man Blues wohl nicht spielen - Liveaufnahmen von Michael Burks († 06.05.2012) mit seiner Gipson Les Paul mit Empty Promises , Since I been Loving You und House of the Rising Sun (offizielle Liveaufnahmen sind leider nie veröffentlicht worden) - die beste Version von B. B. Kings The Thrill is Gone ist m. E. auch von ihm.

Hier zwei, die ihre Les Paul auch mit einem gewaltigen Sound spielen - Snowy White mit Midnight Blues und Gary Moore († 06.02.2011) mit I Loved Another Woman.     Die besten Versionen von All Along the Watchtower, If I Were a Carpenter und St. James Infirmary gibt's wohl von Werner Lämmerhirt, oder?    An Coney Island Baby von Lou Reed († 27.10.2013) hab ich mich auch nach 25 Jahren noch nicht satt gehört. 

Für mich die schönste Version von A Whiter Shade of Pale gibt's von King Curtis († 13.08.1971) und die schönste von Shine on You Crazy Diamond von Gov't Mule mit Warren Haynes auf seiner Les Paul. Nochmal ein Stück von Warren Haynes und zwar Endless Parade. Dave Matthews & Tim Reynolds mit Two Step

Geniestreiche sind zwar selten, aber auch in der aktuellen Musik gibt's sowas - hier Andreas Bourani mit Auf anderen Wegen, Herbert Grönemeyer hatte auch einen im Jahre 2002 mit Der Weg.       Keith Jerret darf nicht fehlen - hier Blues-live in Paris.    Habe hier ein paar lässige Interpretationen von Tommy Emmanuel (& Kollegen) hochgeladen Irgendwann bleib I dann dort, House of the Rising Sun, Summertime

Jetzt wo die Tage wieder merklich kürzer werden, hab i mir gedacht wieder Musik hochzuladen. Hier von Roy Buchanan († 14.08.1988) eine Version von Hey Joe, bei der das Gitarrenspiel fast noch besser als bei Jimi Hendrix ist. Als zweiten Titel von Roy hätte ich The Messiah will Come Again ausgesucht.    Hier von Matt Anderson eine Version von I'm On Fire, die m. E. die Originalversion von Bruce Springsteen übertrifft. Was sagt ihr zu dieser Version von Melvin Taylor von ZZ-Top's Blue Jeans Blues?

Hier Musik vom Feinsten von der Mick Fleetwood Blues Band mit Rick Vito und zwar Black Magic Woman und Serious von Bernhard Allison

Bob Dylan's All Along the Watchtower wird man wahrscheinlich noch in 1000 Jahren gerne hören - oben habe ich schon eine Version von Werner Lämmerhirt hochgeladen - hier nochmal 4 meiner Lieblingsinterpretationen: Jimi Hendrix, Gov't Mule, Eric Johnson, Dave Matthews Band

Mal wieder lässige Musik: Colosseum mit Tomorrow's Blues   und 3 Tony Joe White Songs at his Best: You're Gonna Look Good in Blues, Rainy Night in Georgia, The Guitar don't Lie. Für mich eine Neuentdeckung - The Nimmo Brothers mit z. B. Black Cat Bone.   

Cee Lo Green mit Crazy unter Mitwirkung von Prince († 31.04.2016) mit echt starker Gitarre.        

Gary Moore lebt ja leider auch nicht mehr († 06.02.2011), aber sein Gitarrenspiel wird ewig leben - hier 3 lässige Liveaufnahmen mit Separate Ways, Empty Rooms und Still in Love with You.  

Mark Knopfler mit wünderschönen Versionen von Speedway to Nazareth (was sagt man zu diesem Schlagzeuger?), Sailing to Philadelphia, Brothers in Arms und Telegraph Road.