Leben = Bewegung = Freude

Tourenbuch 2019

 

  

17.03.19: Kofelgipfel und neue Bergstation: Wegen der klaren Nacht war es klar, dass der Sulzschnee vom gestrigen warmen Tag heute am Morgen bockhart sein wird. Der Föhn machte sich aber auch schon wieder bemerkbar. Bei solchen Bedingungen ist es woanders auch nicht besonders und ich hab schon oft festgestellt, dass der Kofel an solchen Tagen nicht die schlechteste Wahl ist. Mit Harscheisen ging es ohne Probleme die Piste hinauf und weil sich der Föhn noch einigermaßen in Grenzen hielt bin ich gleich weiter zum Gipfel. Weil ich schon geahnt habe, dass sie die Bahn wegen dem Föhn gar nicht aufsperren, bin i (obwohl i heute etwas später dran war) nochmal rauf, aber diesmal nur bis zur neuen Bergstation. Bei der Abfahrt hat's dann um 9:15 Uhr teilweise schon leicht aufgefirnt.

16.03.19: Sonnenspitze und Glungezer statt Glungezer-Tourenrennen: Habe mit mir ziemlich gekämpft, ob ich beim Glungezer-Tourenrennen mitmachen soll. Meine täglichen Sportaktivitäten sind ja schließlich alles andere als ein optimales Training für Renneinsätze. Hab mich dann trotzdem dazu durchgerungen und als ich in der Tuxer Hütter bei der Startnummernausgabe gehört habe, dass es wegen dem gestrigen starken Schneefall, dem Wind (der aber am Vormittag nachgelassen hat) und weil die Materialseilbahn auf die Glungezer Hütte Probleme macht, nur bis zur Schaferhütte geht, war es ein guter Grund für mich nicht mitmachen zu müssen. Das Glungi-Skitourenrennen nur bis zur Schaferhütte hat's ja noch nie gegeben. Genauso wie letzte Woche, die Wildsaustaffel auf stark verkürzten Strecken, das gefällt mir nicht - auch weil man überhaupt keinen Zeitvergleich mit den früheren Rennen hat. Ich will ja schließlich wissen, um wieviel ich altersbedingt gegenüber früher langsamer geworden bin. Bis ich alter Diesel einigermaßen auf Touren komme ist ja das Rennen schon wieder vorbei. Ich mache ja wirklich sehr gerne Sport (sonst würde ich nicht jeden Tag in aller Früh aufstehen), aber "rumhetzen" und sich mit anderen messen, mag ich nimmer. Für mich ist der "wahre" und "reinste" Sport, einfach nur unterwegs zu sein und das am besten ungestört und in Ruhe.

Bin dann etwas hinter den Rennteilnehmern in meinem Tempo zur Schaferhütte und gleich weiter zur Sonnenspitze, Oben hat es gestern wirklich viel Schnee gemacht, aber vom Schnee, der Spur und dem Wind hätte das Rennen leicht bis zur Glungi-Hütte gemacht werden können. Die Direttissi hat beim Aufstieg nicht mal so windgepresst ausgeschaut und so hab ich mir gedacht, dass ich sie bei vorsichtiger Fahrweise probieren könnte. Meine schmalen Aufstiegs-Rennski und die Gignoux-Schuhe ohne besonders festen Halt waren zwar nicht gerade optimal für diese Abfahrt, aber eigentlich ging es ganz gut. In der Direttissi war teils leicht windgepresster Pulver. Bin dann von der Schartenkogellift-Talstation nochmal rauf und zwar auf den Glungezer, um auch den Osthang zu befahren. Oben war der Osthang stark windgepresst, aber die untere Hälfte war dann nur leicht windgepresst und ganz gut fahrbar. Ich war jedenfalls sehr zufrieden und diese beiden Abfahrten waren für mich viel schöner als das Rennen.

15.03.19: 2 x Kofelgipfel: Eigentlich hab ich mich auf schlechtes Wetter eingestellt. Aber unterwegs hat's zu schneien aufgehört und die Sicht wurde recht gut. Im Gipfelhang lagen so 15 bis 20 cm Neuschnee, so dass i eine schöne Spur rauf- und wieder runterziehen konnte. Die Piste war auch lässig. Bin dann von unten nochmal bis zum Gipfel rauf. Allerdings hat's dann bei der Abfahrt sehr stark geschneit - aber auf Gipfelhang und Piste hab i schönen Pulver genießen können. So viele schöne Genuss-Abfahrten wie in dieser "Schlechtwetterperiode-Woche" hab ich noch selten gehabt.

13. u. 14.03.19: Jeweils Kofelgipfel und nochmal rauf bis etwas oberhalb ehem. Bergstation: Wieder etwas Neuschnee und lässige Gipfelhang- und Pistenabfahrten.

12.03.19: Ehem. Bergstation und dann nochmal rauf und weil's plötzlich aufgerissen hat sogar bis zum Kofelgipfel. In der Früh sind sie nicht mit dem Ratrac gefahren, obwohl's über Nacht ca. 7 cm geschneit hat. So hab ich auf der Piste 2 x vor den Skifahrern eine schöne Pulverabfahrt genießen können.

11.03.19: Zuerst Kofelgipfel von unten und dann weil die Piste vor allem unten ziemlich harschig und glatt war, nochmal auf den Gipfel von 1500 m.

10.03.19: Jeweils 2 x Kofelgipfel: Eigentlich wollten wir ja bei der Wildsaustaffel mitmachen. Gestern habe ich dort angerufen und wahrscheinlich werden die Strecken wegen dem Wind um fast die Hälfte verkürzt. Auch ist die Sicht für die Abfahrer sicher schlecht. Verschieben auf nächsten Sonntag wollte man nicht. Deshalb haben wir entschieden nicht mit zu machen. Die Wildsaustaffel fand dann auf um ca. 40% verkürzten Strecken bei für die Abfahrer meist schlechter Sicht statt und der Wind hat auch unten schon ziemlich geblasen. Spaß macht das keinen und wir sind ja keine Profis, die ja das unbedingt machen müssen.

09.03.19: Jeweils 2 x Kofelgipfel: Am Gipfelhang ca. 3 cm Neuschnee, deshalb ganz fein. Piste auch gut

08.03.19: 2 x ehem. Kofel-Bergstation.

07.03.19: 2 x Kofel-Mittelstation (eigentlich müsste sie ja 75%-Station heißen) bei starkem Föhn. Bis zur Mittelstation ist man eigentlich vor dem Föhn recht geschützt und es geht ganz gut.

06.03.19: Zuerst Kofelgipfel und dann ehem. Bergstation. Der Föhn ist oben schon beim Blasen.

05.03.19: 2 x Kofelgipfel. Oben hat's wieder so 4 cm geschneit und ich hab wieder ein schönes Spurlein zum Gipfel gemacht.

04.03.19: 2 x neue Kofel-Bergstation. Jetzt ist in der Früh die Piste vor allem im unteren Teil schon recht hart, weil ja der Sulzschnee vom Vortag nach der Pistenpräparierung harschig wird. Aber es geht noch recht gut.

03.03.19: In der Früh zuerst Kofelgipfel von unten und dann Gipfel von 1500 m. Am Vormittag bin i dann mit dem Radl runter nach Innsbruck und mit Roli Striemitzer nach Praxmar gefahren, weil wir uns die Verhältnisse am Zischgeles wegen der Wildsaustaffel anschauen wollten. Wenn schon die Wildsaustaffel anscheinend wirklich das letzte Mal durchgeführt werden soll, wollen (müssen) wir schon dabei sein, obwohl eigentlich unsere "Rennen-Zeit" vorbei ist. Mit Christian Ragg als Lampsen-Aufsteiger, seinem Cousin Florian Ragg als Lampsen-Abfahrer, ich als Zischgeles-Aufsteiger und Roli Striemitzer als Zischgeles-Abfahrer haben wir nettes Team aus alten Freunden beisammen. Bei Traumwetter sind Roli und ich dann auf den Zischgeles und es war gar nicht so viel los wie erwartet. Die Schneeverhältnisse für die Abfahrt sind nicht leicht, da es unter dem 5 bis 12 cm Neuschnee vor 2 Tagen, recht hart und ruppig ist, weil's ja die Tage davor so warm war. Sind dann noch gemütlich beim Melmer auf der Terrasse in der Sonne gehockt und dann ging's für mich bei warmen Frühlingswetter no von Innsbruck mit dem Radl nach Sistrans hinauf.

02.03.19: 2 x Kofelgipfel - oben hat's über Nacht ca. 4 cm geschneit, so dass der Gipfelhang ganz angenehm war.

01.03.19: 2 x auf die ehem. Kofel-Bergstation

 

28.02.19: Grundschartner mit Tommi Engl: Der Grundschartner mit seiner Nordkante (Mittergrad) ist ja von Norden gesehen wohl eine der schönsten Berganblicke in den Ostalpen. War ja die Nordkante als Klettertour noch vor 20 Jahren ein Geheimtipp, wurde sie letztes Jahr nach Gipfelbuch von ca. 30 Seilschaften begangen. Das überrascht mich schon, weil ja die Runde mit Zustieg, Klettern und Abstieg eine richtig lange und anstrengende Tagestour ist. Hm, wie die Zeit vergeht, bei mir ist es auch schon bald 20 Jahre her, wo Dieter Spiegl und ich über die Nordkante rauf sind. Bei der Skitour Grundschartner geht man dort hinauf, wo man bei Klettertour runter geht, also ostseitig. Dort hinauf bin i ebenfalls vor fast 20 Jahren schon 2 mal und auch deshalb hat's mich sehr gefreut, als Tommi diesen Vorschlag gemacht hat.

Vom Wirtshaus in der Au im Zillergründl geht's in den Sundergrund hinein, wo sich nach wie vor recht wenig Leute begeben. Nach ca. 3 km biegt man dann rechts ab und zuerst muss ein ziemlich steiler Waldgürtel überwunden werden, Aber danach ist man in einem herrlichen Skigelände. Die Schneeverhältnisse waren erwartungsgemäß eher vom Wind geprägt und erschwert hat den gestrigen Aufstieg vor allem der lästige Wind, der genau von da kam, wo wir hinwollten. Aber die einsame Gegend und die klasse Fernsicht hat das leicht wieder wettgemacht. Nach dem Gipfelbuch gehen nach wie vor auf den Grundschartner mit Ski sehr wenig Leute. Die Abfahrt war dann gar nicht so schlecht und im unteren Bereich wurde es schon firnig.

Wenn man nicht den ganzen Tag im Zillergründl verbringen will, darf man momentan bei der Tour nicht besonders viele und lange Pause einlegen, weil ab ca. 12 Uhr die Zillergründlstraße wegen Lawinengefahr gesperrt wird. Wir waren rechtzeitig dran, so dass sich das gut ausgegangen ist.

 

27.02.19: 2 x zur ehem. Kofel-Bergstation

25. u. 26.02.19: Nochmals jeweils 2 x auf den Kofelgipfel.

23. u. 24.02.19: Jeweils 2 x auf den Kofelgipfel. Ich werde doch immer bequemer - früher hätte i mich bei schlechter Schneequalität, irgendwo im Gelände auf Pulver- (oder Firn-)suche begeben. Heutzutage genieße ich lieber die 2-malige angenehme Abfahrt auf der Kofelpiste vor dem Skibetrieb.

21. u. 22.02.19: Jeweils zuerst auf den Kofelgipfel und dann nochmal rauf zur ehem. Bergstation.

20.02.19: Weil im Osthang in der Früh schon die Sonne reinscheint, bin i trotz der viel schlechteren Schneequalität als die Woche davor, nochmal von Tulfes auf den Glungezer. Bin aber einfach übern Osthang und weiter auf der Piste runter nach Tulfes.

18. u. 19.02.19: Noch an weiteren 2 Tagen jeweils Glungi und Sonnenspitze: Am 19. (Dienstag) muss über Nacht der Wind gegangen sein, weil der Pulver viel zu Windpressschnee zusammengedrückt wurde. Schade, jetzt wärs Zeit, wenn's wieder schneit. 

13. bis 17.02.19: In diesen 5 Tagen jeweils Glungi und Sonnenspitze: Bin immer von Tulfes weg und zuerst auf den Glungezer, dann den Osthang runter, von der Schaferhütte rauf zur Sonnenspitze, die Direttissi runter und am Schluss geht's dann immer die letzten 150 hm rauf zur Tulfein.           Am 13. (Mittwoch) hab ich im Osthang und in der Direttissi die erste Spur im Pulver runterziehen können - das war richtig lässig. An den folgenden Tagen wurden dann klarerweise die Spuren immer mehr, aber eigentlich hab i immer noch einigermaßen unverspurtes Gelände fahren können.               Klar, hätte i bei diesem Prachtwetter auch mal was anderes machen können, vor allem weil die Lawinengefahr momentan gegen 0 geht. Habe aber gehört und gelesen, dass es woanders oft windgepresst ist und warum soll i weiter weg fahren, wenn's daheim so gut ist und außerdem will ich ja möglichst das Autofahren vermeiden.              Um ca. 7:20 Uhr kommt momentan die Sonne hinterm Malgrübler hervor und scheint in den Nordosthang und auf mich, wenn ich gerade die letzten Meter zum Gipfel gehe. Weil es so Lawinensicher ist, kann man jetzt die steilsten Abschnitte befahren, was auch eher selten möglich ist. Am Schluss, quasi als Finale, kann i dann kurz vor dem Skibetrieb noch die so gut wie unberührte Piste nach Tulfes genießen.  

12.02.19: Zuerst ehem. Bergstation, dann nochmal rauf und dann bis Gipfel, wo's mal wieder doch recht ungemütlich war.

11.02.19: 2 x ehem. Kofel-Bergstation bei leichtem Schneefall

10.02.19: 3 x zur neuen Kofel-Bergstation: Jedes mal wurde der Föhn stärker. Die Bahn haben sie heute gar nicht eingeschaltet.

08. u. 09.02.19: Jeweils 2 x auf'n Kofelgipfel bei feinen Verhältnissen. Hätte zwar auch was anderes machen können, aber von der Abfahrt her hab's i am Kofel in der Früh am schönsten.

07.02.19: Glungezer von Tulfes: Hm, in der vergangenen Nacht muss schon wieder der Wind gegangen sein - Pulver war am Osthang nicht mehr viel zu finden. Weil in der Früh die Sonne so schön gescheint hat, bin i trotzdem von der Schaferhütte nochmal rauf.

05. u. 06.02.19: Jeweils Glungezer und Sonnenspitze: Bin von Tulfes weg. Zum einen brauch ich nicht extra zur Karlskirche runter fahren und zum anderen hab ich viel mehr davon oben im Pulver, als unten im Harsch. Bin jeweils zuerst zum Glungi, um den Pulver im Osthang zu genießen und dann bin i von der Schaferhütte zur Sonnenspitze und die Direttissi runter. War dann immer früh genug dran, um auch die Piste nach Tulfes noch unberührt zu genießen. Lässig.

04.02.19: 2 x Kofelgipfel: Gipfelhang schön Pulver und unterhalb in der Früh die Teppichpiste - was will man mehr.

03.02.19: Neue Bergstation und dann nochmal rauf und spurenderweise bis zum Gipfel. Dort oben war's dann wieder windig und sichtlos. So ist auch der Kofel eine Herausforderung.

02.02.19: Ehem. Bergstation und dann von 1450 m bis zum Gipfel, wo der Föhn schon wieder geblasen hat, so dass es eher eine ungemütliche Angelegenheit war. Durch den Föhnwind hat sich die Gipfel-Abfahrtsschneise heuer ziemlich verändert. Oben haben sich große Schneeverfrachtungen gebildet, dass das Raufgehen gar nicht mehr so leicht ist.

01.02.19: Wieder mal Föhn, deshalb 3 x Mittelstation (oder besser 3/4-Station).

31.01.19: 2 x ehem. Bergstation

30.01.19: Wegen dem Föhn 3 x Mittelstation. Weil man ja von 1010 m weggeht und die Mittelstation auf 1717 m und die Bergstation auf 960 m liegt, überwindet man zur sog. Mittelstation bereits 700/950 = 74 % der Höhe. Also eigentlich müsste sie 3/4-Station heißen.

29.01.19: 2 x Kofelgipfel bei feinen Bedingungen

28.01.19: 2 x ehem. Kofel-Bergstation

27.01.19: Sonnenspitze von KK mit Abfahrt Direttissi, die nur leicht windgepresst war, so dass man recht gut Skifahren konnte. Es ist halt immer wieder schön, wenn man die erste Spur runterziehen kann.

26.01.19: Einmal ehem. Kofel-Bergstation und dann nochmal rauf bis zum Gipfel. Am Gipfel war es dann wieder ziemlich ungemütlich und die Sicht war gleich 0 und ich hab mich gefragt, warum ich da rauf bin.

25.01.19: 2 x Kofelgipfel bei feinen Bedingungen

24.01.19: Einmal ehem. Kofel-Bergstation und einmal Gipfel

23.01.19: Einmal neue und einmal ehem. Kofel-Bergstation

 

22.01.19: Kl. u. Gr. BW: Nachts ist mir eingefallen, dass bei dem Schnee heuer die "Halltalplatten" endlich mal wieder schneebedeckt und mit Ski begeh- und befahrbar sein müssten. Der Lawinenlagebericht ist auch innerhalb von ein paar Tagen von Stufe 5 auf 2 und jetzt sogar teils bis 1 runtergegangen, weil sich ja dicke Schneepakete durch ihr großes Eigengewicht schnell setzen. Hab mich jedenfalls nachts entschieden anstatt auf'n Kofel oder Glungezer mal ins Halltal zu schauen.

Im Halltal hat man bei sicheren Verhältnissen die Qual der Wahl. Bin um 7:05 Uhr von unten weg und war ganz allein unterwegs. Als die Halltalplatten kurz nach dem Bettelwurfeck auftauchten, sah ich, dass schon ein paar Felder abgerutscht sind, aber eigentlich, sollte man schon durchkommen. Habe dann gesehen, dass außer mir doch noch 2 Leute unterwegs waren und die gingen gerade die Platten hinauf. Das letzte mal beging ich diese 2012 und 2013 und meines Wissens war es seit dem nicht mehr möglich. Bin dann auch dort hinauf. Der Anstieg war dann schon recht harschig und die reinste Spitzkehrenaneinanderreihung - also kein Spaziergang. Auf einer Höhe von etwa 1950 m hab ich die beiden dann eingeholt. Sie waren aus dem Alpbachtal und wir gingen dann gemeinsam weiter. Es war bereits eine 2 Tage alte Spur von 2 Leuten vorhanden und diese führte Richtung Kl. Bettelwurf. Dieser Spur sind wir dann bis zu den Felsen auf Höhe ca. 2350 m gefolgt. 

Dort sind wir dann nicht direkt über die Felsen, weil man hier hinauf schon leicht abrutschen und runter fallen kann, sondern rechts rüber gequert und über die Schneerinnen und -felder hinauf zum oberen Gipfelbereich vom Kl. BW. Bis wir hier durchgefunden haben hat es etwas gedauert und außerdem war das Stapfen im tiefen Schnee eine mühsame Angelegenheit - aber wie so oft "irgendwann ist man dann doch oben" und die Freude war von uns Dreien entsprechend groß. Die 2 Bergsteiger vom Sonntag sind vom Kl. BW wieder abgefahren. Wir wollten aber zum Großen rüber, weil ja dort die Abfahrt schöner ist und weil's ja auch eine Runde ist. I hab ja schon 2 mal im Winter diese Runde gemacht, aber heute waren irgendwie die Bedinungen etwas schwieriger oder ich bin anscheinend inzwischen doch schon zum Pistengeher am Kofel und Glungezer geworden. War schon der Aufstieg zum Kl. Bettelwurf recht abenteuerlich, war nun der Klettersteig zum Großen auch schwerer als in Erinnerung. Im Sommer geht es hier doch recht locker und geschmeidig hinauf und jetzt im Winter muss man sich voll am Stahlseil raufziehen, auch weil man mit den Skischuhen im Fels nicht so feinfühlig ist und die Ski am Rucksack die Sache auch nicht leichter machen. Auch der weitere Übergang bis zum Gipfel vom Großen BW war eine mühsame Spurarbeit. Aber immerhin in einer knappen Stunden haben wir dann den Übergang vom Kleinen zum Großen geschafft.

Dann ging es an die Abfahrt und weil ich ja nie meine Ski wachsle und momentan bei mir der Fellkleber teilweise am Skibelag hängen bleibt und außerdem der Pulverschnee durch die starke Sonneneinstrahlung schon leicht feucht war, ist bei mir immer wieder der Schnee am Skibelag drangeklebt. Das hat die Abfahrt etwas erschwert und ich hab möglichst nicht stehen bleiben dürfen. Eigentlich waren es aber schon gute Bedingungen, weil alles schön glatt, also ohne Knollen und Rinnen war und bis auf Höhe der Bettelwurfhütte war es eine "leicht angefeuchtete" Pulverabfahrt. Um wieder zu den Platten auf der Westseite von der Bettelwurfhütte zu gelangen, mussten wir wieder anfellen und bei dem Anstieg hat uns die Mittagssonne ziemlich eingeheizt. Die Abfahrt die Platten hinunter ins Halltal war dann recht gut zu fahren - oben noch pulvrig, in der Mitte schon firnig und unten wieder pulvrig. Dort wo es firnig war, kommen die Platten schon öfters aus dem Schnee heraus. Im Großen und Ganzen haben wir heute alle Schneearten befahren.

Freue mich schon über die Bettelwurfrunde, weil ich die ja eigentlich gar nicht geplant hab und irgendwie ist die Tour doch was Besonderes, weil es hierfür schon besonders günstige Verhältnisse braucht, die es nicht jedes Jahr gibt. Wenn die Bedingungen dann mal so gut sind, darf man nicht lange zögern, weil's ja oft am nächsten Tag schon wieder ganz anders sein kann. Im Foto unten der Blick vom Kl. auf den Gr. BW.

21.01.19: Heute bei totaler Mondfinsternis unterwegs und zum Glück war es zu dieser Zeit auch wolkenlos. Eigentlich freue ich mich ja wenn der Mond scheint, aber wenn man bedenkt, dass die nächste totale Mondfinsternis bei uns erst wieder 2028 sein wird, war es doch etwas besonderes. Bin zuerst auf die Kofel-Bergstation und dann nochmal rauf und weiter bis zum Gipfel.

20.01.19: Sonnenspitze von KK: Hab heute schon überlegt, einmal woanders zu gehen. Aber weil der Schnee wahrscheinlich überall ziemlich vom Wind gepresst worden ist, bin i wieder auf`'n Glungi. Bin zwar wieder die Direttissi runter, weil sich hier ja manchmal noch guter Schnee versteckt - aber leider auch dort keinen schönen Pulver aufspüren können.

19.01.19: 2 x Kofelgipfel: Pulver ist hier nicht mehr viel vorhanden. Im unteren Drittel vom Gipfelhang hab ich noch einen gefunden.

18.01.19: Sonnenspitze von KK: Über Nacht hat's unten so 3 bis 5 cm geschneit. War mal wieder in der Früh ganz allein unterwegs und der Karlskirchen-Anstieg zieht sich schon ziemlich, weil man ja viel Strecke machen muss. Die Piste war gerade präpariert worden und ab der Schaferhütte musste i dann so 10 bis 12 cm spuren. Unter dem frischen Pulver hat der gestrige Föhn den Schnee zusammengepresst. Bin dann die Direttissi runter - bin zwar dabei auf die windgepresste Altschneedecke durchgekommen, war aber trotzdem ganz fein zu fahren.

17.01.19: Heute ganz früh unterwegs. Wegen dem Föhn, bin i bis zur neuen Kofel-Bergstation und dann zur Mittelstation und dann noch bis zum Ochsenschlag.

16.01.19: Zuerst zur ehem. Kofel-Bergstation. Dabei hab i gesehen, dass der Schnee doch nicht so schlecht und verblasen ist, wie ich gestern angenommen hab. Bin dann von unten nochmal rauf und hab dann weiter bis zum Gipfel gespurt. Die Gipfelkuppe ist zwar schon abgeblasen, aber der Gipfelhang war fein zu fahren

15.01.19: 2 x zur neuen Bergstation: Hm, das hat ja so kommen müssen, dass jetzt am Ende der Schneefallperiode der Wind den schönen Schnee kaputt macht. Oben am am Schutzhaus hab ich gesehen, wie abgeblasen jetzt der Kofel ist und dass überall hin der Schnee verfrachtet wurde. Ein trauriger Anblick - jetzt ist es momentan sicher gefährlich.             Gewundert hab ich mich, dass der Ratrac nicht gefahren ist - immerhin waren oben bestimmt 25 cm Pulver auf der Piste, der über Nacht noch gefallen ist. Hab dann mitbekommen, dass sie schon wieder "Vereisungsprobleme" bei der Bahn haben und sie deshalb nicht aufsperren. Weil ja eigentlich alle neue Bahnen bei uns in der Gegend ziemlich gleich und auch vom selben Herstellen sind, wundert's mich schon, dass anscheinend nur beim Kofel diese Probleme auftreten.

13. u. 14.01.19: Jeweils 2 x zur neuen Kofel-Bergstation bei leichtem Schneefall und oben schlechter Sicht

12.01.19: Pulvern am Kofel: Bin 2 x von unten auf den Kofel-Gipfel gegangen. Der Schnee hat sich gegenüber gestern am Glungezer weiterhin gesetzt. Beim Spuren zum Gipfel bin i nur ca. 20 cm eingesunken und auch sonst nirgends Spannungen gemerkt.  Weil's auch nicht mehr so kalt wie gestern war, hat's beim Abfahren nicht mehr gestaubt. Am Schluss bin i die Gipfelflanke dann noch mal rauf, weil man den Schnee ja doch ausnützen muss. 

11.01.19: Pulvern am Glungezer: Da heute kurz das Wetter etwas besser werden sollte, bin i zur Karlskirche runter. Von unten weg war dann eine schöne 5 bis 7 cm dicke Pulverauflage, das aber das gehen kaum gebremst hat. Auf der Piste von 1350 m bis Tulfein ging's dann ziemlich reibungslos dahin. Nach Tulfein ist dann kein Ratrac mehr gefahren, so dass i bis zur Schaferhütte auch schon so 12 cm Spuren müsste. Hm, das kann ja heiter werden - ob ich zur Sonnenspitze überhaupt rauf komme? Dort hinauf hab ich dann einen knietiefen Graben ziehen müssen Es ging zwar langsam voran, aber wie immer "irgendwann ist man ja dann doch oben". Bin wieder die Wächte links herum umgangen und hab dabei gleich ein gutes Gefühl für die Schneeverhältnisse bekommen. Traumpulver ohne Windbeeinflussung und der Schnee der vor einigen Tagen gefallen ist, hat sich schon recht gut gesetzt. Große Schneemengen setzen sich halt immer schon allein durch ihr Eigengewicht, vor allem wenn sie ohne Windeinfluss gefallen sind.                            Oben war's saukalt und auch ein bissl windig und neblig. Hm, wo fahr ich jetzt runter? Die Normalabfahrt von der Sonnenspitze ist bei dem Schnee ein bissl flach, so dass i viel die Aufstiegsspur entlang fahren müsste. Bin dann doch oben abgebogen und zur Direttissi raufgequert. Auch hier keine Setzungen und unten drunter schon kompakt. War mir dann ganz sicher, dass die Direttissi passt.                      Es war dann wirklich ein Traum. Schon allein die Einfahrt oben, wenn man in den Pulver "hineintaucht" und einen großen Teil das ca. 500 hm-Hanges im Blick hat. Schöner kann Skifahren nimmer sein. Direkt schade, dass ich die Freude mit niemanden teilen konnte.                       Unten bei der Schartenkogel-Talstation, hab i dann nicht anders können, als nochmal auf die Sonnenspitze zu gehen. Weil aber immer noch niemand unterwegs war, hab i nach der Schaferhütte viel nochmal spuren müssen, weil der leichte Wind meine Spur schon wieder zugeweht hat. Das Raufgehen, fiel mir aber mit der Vorfreude auf die Abfahrt recht leicht. Inzwischen ist auch teils die Sonne rausgekommen. Skifahren bei so einem Pulver, ist halt doch so ziemlich das schönste im Leben.                        Von der Schartenkogel-Talstation ging's dann nochmal die 150 hm rauf nach Tulfein, wo dann noch viele (gewöhnliche) Abfahrtshöhenmeter hinunter zur Karlskirche auf mich warteten.

09. u. 10.01.19: Jeweils 2 x zur neuen Kofel-Bergstation. Am 10. bin ich dann das kurze Stück bis zur ehem. Bergstation weiter, um die Schneeverhältnisse zu erkunden. Bin beim Spuren nur ca. 20 cm eingesunken - die Schneedecke hat sich also weiter gesetzt.

08.01.19: Zuerst zur ehem. Kofel-Bergstation und dann noch nochmal rauf und sogar weiter bis zum Gipfel. Gegenüber vor 2 Tagen (Sonntag), wo ja so viel Schnee gefallen ist, hat sich dieser schon recht gut gesetzt, so dass ich gut auf den Kofel über die Gipfelflanke raufspuren konnte. Hab auch beim Raufgehen keine Setzungen verursacht und die Schneedecke scheint ziemlich "spannungslos" zu sein. Die Sicht war oben so schlecht, dass ich ein bissl Probleme gehabt hab, die Einfahrt zur Gipfelflanke zu finden. In der Abfahrt wurde dann die Sicht wieder besser, so dass ich doch den Schnee genießen konnte.

07.01.19: 2 x zur neuen Kofel-Bergstation

06.01.19: 3 x zur neuen Kofel-Bergstation: Heute war erst mal daheim über eine halbe Stunde Schneeräumen angesagt. Weil ich nicht mehr weiß wohin damit, muss ich den Schnee immer höher und weiter mit der Schaufel hinauf bzw. durch die Gegend (in Nachbars Garten) werfen. Eigentlich wollte ich von daheim Richtung Aldranser Alm gehen, aber bei soviel Neuschnee ist ein Vorankommen kaum mehr möglich.                So bin ich mit dem Auto um ca. 6:50 Uhr zum Kofel-Parkplatz und der Winterdienst hat mal wieder eine gute Arbeit gemacht - sogar der Kofel-Parkplatz war schon geräumt. Die Piste haben sie am Morgen gewalzt und so ging es locker hinauf bis zur neuen Kofel-Bergstation. Habe dann mal geschaut, ob man noch weiter gehen kann. Bin gleich hüfttief im Schnee gesteckt - also eigentlich keine Chance außerhalb der Piste. Wenn es nicht sehr steil ist, ist Runterfahren im Tiefschnee da auch nicht mehr möglich. So bin i wieder die Piste runter. Inzwischen lag schon wieder so ca. 6 cm Neuschnee auf der Piste, was klasse zu fahren war - leider hat man vor lauter Schneefall und Nebel kaum was gesehen.                Unten hab i dann gehört, dass sie die Bahn nicht in Betrieb setzen, weil sie wegen dem vielen Schnee die Sicherheit nicht gewährleisten können, weil z. B. die Türen vereisen könnten. Naja, die neue Kofelbahn, ist schon etwas "eigenartig". Mir war es Recht, so konnte ich ohne "Gegenverkehr" nochmal rauf gehen und die wunderbare Winterlandschaft genießen. Weil es ja nicht so oft vorkommt, dass man bei so gewaltigen Neuschneemengen, wo im Gelände ein Fortkommen gar nicht mehr möglich ist und man schön in Ruhe auf einer Piste unterwegs sein kann, bin i dann nochmal rauf. Ein schöner Tiefwinter-Vormittag. Daheim musste i dann wieder die Schneeschaufel schwingen.

05.01.19: Wie vorgestern zuerst zur ehem. Kofel-Bergstation und nochmal rauf und weiter spurenderweise bis zum Gipfel. Es ist immer wieder "überraschend" um wieviel ungemütlicher es am Gipfel gegenüber der Bergstation ist.

04.01.19: Sonnenspitze von Karlskirche: Jetzt bin auch ich von der Karlskirche weg und von unten auch für die Abfahrt ausreichend Schnee. Obwohl i erst nach halb-sieben unten weg bin, bin i ganz allein unterwegs gewesen. Nach Tulfein war dann die Neuschneeauflage so 5 bis 7 cm, so dass man allmählich von Spuren reden kann. Oberhalb der Schaferhütte war dann wirkliches Spuren angesagt, weil ca. 10 cm Neuschnee mit vielen Windverwehungen. Kälte, Wind und kaum Sicht machte den Aufstieg auch nicht gerade leichter. Die Wächte oben bin ich links herum umgangen. Wem es daheim zu fad ist, braucht nur bei solchen Bedingungen auf den Glungezer gehen - es ist gar nicht notwendig weit durch die Welt zu reisen. Die lange Abfahrt bis zur Karlskirche war dann lässig.

Hier die Höhenmeterstatistik 2018.

 

03.01.19: Zuerst zur ehem. Kofel-Bergstation und dann nochmal rauf und weiter spurenderweise bis zum Gipfel. Es hat dann sogar leicht die Sonne durchgeschimmert, so dass i den Pulver-Gipfelhang bei Sicht fahren konnte.

02.01.19: 2 x zur ehem. Kofel-Bergstation bei leichtem Schneefall. Die Piste mit etwas Neuschneeauflage ist dann wunderbar zum Schwingen.

01.01.19: Glungezer und Sonnenspitze: Jetzt wo auch in Tulfes genügend Schnee liegt, dass man von unten weggehen kann, hab ich auch den Glungi probiert. Seit dem die Gemeinde den kleinen Parkplatz kurz unterhalb der Gufl, an die Hüttenbesitzer verpachtet hat und eine Kette davor hängt, fahr ich nicht mehr gerne rauf, weil ich nicht weiß wo ich sonst das Auto hinstellen soll. Oben dann bei der Schaferhütte hab ich gesehen, dass der Osthang gut fahrbar sein müsste. Bin dann auf Höhe ca. 2470 m links zum Glungezer abgezweigt. Der Osthang war oben zwar abgeblasen und windgepresst, aber die untere Hälfte war dann, ganz lässig zum Skifahren, obwohl ich die steileren Bereiche gemieden habe. So hab ich mir gedacht, wenn ich mich leicht mache, könnte ich auch die Direttissi probieren. Bin dann von der Schaferhütte auf's Sonnenspitzl und die Dire war dann richtig lässig zum pulvern. Heute überraschender Weise ein richtig schöner Pulver-Vormittag.