Leben = Bewegung = Freude

Tourenbuch 2016

02.01.17: Höhenmeterstatistik: Es kommen im Laufe der Zeit doch recht viele Höhenmeterchen zusammen. Falls es wen interessiert, hier die Auflistungen in pdf der Jahre:    2013201420152016.                                                        In den letzten 4 Jahren sind jetzt 2.715.950 hm zusammengekommen und 2016 hab ich sogar täglich über 2000 Höhenmeter gemacht. Wenn man aber bedenkt, dass dies bergauf täglich im Schnitt etwas mehr als 2 h Bewegung bedeutet, dann ist es ja eigentlich gar nicht so viel, vor allem da ja unsere Ur-Vorfahren früher auf der Jagd den ganzen Tag unterwegs waren. Der Mensch ist ja schließlich für die Bewegung und nicht für's Sitzen ausgelegt, oder? 

30. u. 31.12.16: In der Früh jeweils auf's Viggarspitzl. Unten ca. -7° und oben dann so -1° - man läuft quasi ins Warme hinauf.

29.12.16: Skitour Zuckerhütl mit Alex Rieder und Hermann Maier (recht guter Skifahrer): Um ein wenig Abwechslung in unseren Sportalltag zu bringen, sind wir heute ins hinterste Stubaital gefahren und haben die gleiche Runde gemacht, die ich am 26.01.2016 gedreht habe, wo ja auch noch keine normalen Skitouren im Gelände möglich waren.

Sind wieder von der Talstation des Skigebietes die neu angelegte Straße unter der neuen Bahntrasse rauf und es war dort kaum Schnee und oft war's eisig, aber es war gerade noch mit Felle möglich. Auf der Skipiste bis zum Fernaujoch ging's dann gut. Weiter sind wir mit den Skiern am Rucksack den Ostgrat hinauf Richtung Aperen Pfaff (oberes Foto) bis rd. 3260 m. Von dort sind wir dann auf teils sehr hartem Windpressschnee und oft auch unangenehm rübergequert bis zum Pfaffenjoch, wo uns ein satter Gegenwind erwartete. Weiter ziemlich kalt auf Windgangln-Schnee zum Pfaffensattel und rauf das letzte Stück auf einer ausgetretenen ziemlich griffigen (kein Eis) Spur aufs Zuckerhütl. Auf diesem gesamten Anstieg ist man zu dieser Jahreszeit fast nur im Schatten unterwegs, aber oben in einem windgeschütztem Platzl konnten wir endlich die Sonne etwas genießen.

Retour ging's dann die Windgangln-Abfahrt bis zum Pfaffenjoch und weil wir ja zur Wilde-Grubn-Abfahrt wollten, fuhren wir noch weiter runter den Pfaffenferner bis auf ca. 2750 m. Es ist schon erschreckend, wie wenig Schnee hier liegt - am Pfaffenferner auf Höhe ca. 3000 m auf ca. 40 Höhenmeter schaut viel Blankeis hervor, dort muss man genau schauen, wo man runter fährt. Danach wieder angefellt und gute 400 hm rauf auf's Eisjöchl, wo wir mitten in den Skifahrer-Massen waren. Die Pisteabfahrt bis Gamsgarten gemeinsam mit hunderten (oder tausenden) von Skifahrern war dann von den Schneebedingungen her ziemlich angenehm.

Um vom Gamsgarten zur Wilde-Grubn-Abfahrt zu kommen, muss man dann fest anschupfen und dann ging's einsam hinunter und auf der oberen Hälfte bis ca. 2300 m ganz passabel meist die Ratrac-Straße entlang. Darunter wird dann der Schnee schon sehr wenig und von ca. 2100 bis 1920 m haben wir die Ski getragen. Danach ging's noch auf Kunstschnee bis zum Auto.

Wenn man bedenkt, dass man den Schnee derzeit suchen muss, haben wir eigentlich eine ziemlich lässige Runde zusammengebracht. Beim oberen Foto kommt Alex und Hermann gerade an der Schulter unterm Aperen Pfaff an.  Das untere Foto ist vom Eisjöchl ein Blick zurück, das sehr gut die momentane miese Schneelage zeigt. Das Spitzl in Bildmitte ist das Zuckerhütl.

27. u. 28.12.16: Jeweils Viggarspitzl: Diesmal mit dem Radl bis ca. 1600 m und dann zu Fuß weiter. Das schöne ist ja heuer, dass es oben auch kaum eisig ist, weil's in den bissl Schnee oben eigentlich nie hineingeregnet bzw. es nie so warm war, dass es richtig getaut hat. Darum bin ich ziemlich zufrieden mit meinem Hausberg - brauch nirgends hinfahren und allein bin i auch unterwegs.

26.12.16: Viggarspitze: Mehr wie 3 cm hat's gestern oben nicht geschneit.

19. u. 22.12.16: Jeweils Viggarspitzl von daheim in der Früh mit der Stirnlampe rauf und beim Hellwerden runter.

18.12.16: Viggarspitze: Gestern bin i mit dem Rad nahezu schneefrei bis zur Iss auf knapp 1900 m gefahren. Heute bin i zu Fuß rauf und gleich weiter auf's Viggarspitzl. Zwischen 2050 und 2200 m, weil nordseitig, liegt noch Altschnee, aber die letzten 100 hm am westseitigen Gipfelhang sind wieder schneefrei.

16.12.16 Hafelekarspitze: Nach dem Planötzenhof liegt in den schattigen Abschnitten auf der Forststraße eine dünne Schneeauflage. Bin aber bis zum Rastlboden auf 1220 m ganz gut raufgekommen. Danach zu Fuß weiter über die Bodensteinalm. Danach in den steilen Hängen direkt den Südgratbuckel hinauf liegt kaum noch Schnee.        Unten ein Foto von der Hafelekarspitze mit Innsbruck unten in der Kälte. Wir wohnen schon in einem besonders schönen Fleck auf der Erde?

 

09. und 10.12.16: Jeweils Hafelekarspitze: In der Früh noch bei Dunkelheit bei -4° mit dem Radl runter in die Stadt. Einen Vorteil hat die Kälte, man ist nämlich froh, wenn es in Mühlau dann endlich bergauf geht. Nach ca. 300 hm wird es dann merklich wärmer und beim Radabstellplatz auf der Bodensteinalm lacht einem dann die Sonne ins Gesicht. Von dort ziemlich schnurgerade und schnell Höhenmeter überwindend bei angenehmen Temperatur schön sonnig hinauf aufs Hafelekarspitzl.       Unten 1775 hm tiefer hockt Innsbruck in der Kälte im Schatten und i beweg mich bei grandioser Aussicht in der Morgensonne - einfach lässig.

 

08.12.16: Rofanspitze und Sonnwendjoch mit Alex Rieder: Wie fast jedes Jahr hat sich in der Zeit mit den kürzesten Tagen ein knackiges Hoch eingestellt. Unten die Kaltluftseen und oben an den Sonnenhängen schön warm und schneefrei. Heute von Wiesing (ohne Radunterstützung) so ziemlich die früher so beliebte und in den letzten Jahren kaum mehr mögliche "Wiesing-Skitourenabfahrt" hinauf auf die Rofanspitze. Weiter auf's Sonnwendjoch und von dort wieder runter ins Tal.

 

26.11.16: Hafelekarspitzl: Es geht wieder ziemlich schneefrei hinauf. Typisch Herbst, unten Nebel, oben sonnig und relativ warm.

 

15. u. 16.11.16: Nochmal am frühen Morgen jeweils Schartenkogel: Schön war, dass man von ca. 1900 m von der Piste abzweigen konnte und direkt über die Nordseite im Gelände (zieht sich zwar etwas) zum Gipfele aufsteigen konnte.   So wie eh vorauszusehen, hat uns nun wieder das Föhnwetter fest im Griff. Der Schnee geht so schnell wie er gekommen ist. Wie alle Jahre, haben die niedrigeren Skigebiete wieder mal die Schneekanonen so ziemlich umsonst laufen lassen, viel wird von diesem Kunstschnee bis zum wirklichen Winterbeginn nicht übrig bleiben.

 

9., 11., 12. u. 13.11.16: Jeweils Schartenkogele: Weil es sich schon rumgesprochen hat, dass hier die Schneelage gut ist, sind am Sa. und So. so viele hier rauf, dass die Abfahrt schon pistenähnlich oder besser gesagt buckelpistenähnlich ist. Gestern sind die ersten (M. K.) sogar schon auf die Sonnenspitze rauf. Naja, runter muss man sich halt wieder schön brav die Aufstiegspur entlang tasten. I bin heut lieber ausnahmsweise nochmal mit zwei Bekannten auf den Schartenkogel.

08.11.16: Skitour Schartenkogel von Gufl: Einige sind gestern schon rauf. Hat echt viel Schnee gemacht (oben so 40 bis 50 cm) und schöner Pulver von unten bis oben und bin ohne Bodenkontakt runtergekomen. In der Früh war ich noch allein unterwegs, als dann unter Tags Rikki gegangen ist, war sehr viel los.

05.11.16: Viggarspitze: Die Viggar bei Föhn ist halt auch eine Herausforderung. Mit dem Radl zur Iss und auch dort hat's schon ziemlich geblasen. Die letzten rd. 100 hm auf's Spitzl hab ich mal wieder so richtig gespürt, welche Kräfte in unserer Luft stecken können. Gut, dass ich nicht viel Windangriffsfläche biete.

 

04.11.16: Hafelekarspitze: In aller Früh bei ziemlich frischen -2° mit dem Rad in die Stadt runter und rauf bis zur Bodensteinalm und dann wie üblich zu Fuß weiter. Schon irgendwie lässig, wie schnell man von der Stadt dort oben ist.

 

01.11.16: Rumerspitz: In der Früh mit dem Rad in die Stadt und übern Rechenhof zur Rumeralm. Schön sonnig und warm über's Kreuzjöchl aufn Gipfel. Übern Westgrat und und die Arzler Reise runter zum Rad und wieder heim nach Sistrans.

 

31.10.16: Innsbrucker Halfpipe: Mit der Morgensonne auf's Hafelekarspitzl und mit der Abendsonne auf'n Patscherkofel. Ganz schön anstrengend, diese Halfpipe.

 

30.10.16: Glungezer: Doch noch ein feiner Herbst - gleich in der Früh mit dem Radl zum Tulfeinjöchl und dann in der Sonne zu Fuß weiter.

29.10.16: Gestern auf's Hefelekarspitzl und dabei wie üblich mit dem Rad runter in die Stadt und rauf auf die Bodensteiner und zu Fuß auf's Spitzl und heute tatsächlich wieder mal ein Rennen gemacht - siehe unter Wettkampfbücher/Rennen 2016.

23.10.16: Hafelekarspitzl: Bin heuer noch gar nicht oben gewesen. Mit dem Radl runter in die Stadt und schön sonnig rauf bis zur Bodensteinalm und dann zu Fuß weiter. Teils Föhnwind, aber eigentlich schon schneefrei - nur ganz oben ist der Schnee noch nicht ganz weggeschmolzen. Der ideale Herbstberg - hoffentlich kommen jetzt doch endlich einmal schöne ruhige Herbsttage - bisher war der Herbst ziemlich unbeständig und oft kalt.

18.10.16: Am Donnerstag den 13.10.16 hab ich mich am Morgen gegen die Grippe (Influenza) impfen lassen und hab dann bald gespürt, dass eine Infektion im Anflug ist. Daraufhin starke Halsschmerzen. Am Freitag ging's noch einigermaßen und von Samstag bis Montag bin ich dann flach gelegen. Bin kaum aus dem Bett gekommen, starker Schnupfen, Fieber, Kopfweh und Übelkeit, so dass ich auch nix essen konnte. Ich werde mich jedenfalls nie mehr gegen Grippe impfen lassen.

09.10.16: Viggarspitze: Oben schon recht winterlich

08.10.16: Viggarspitze und übern Südsteig noch einigermaßen schneefrei zum Glungezer und Glungezerhütte (oben -4°). Gottfried geht in die Hebstferien und ist dann wieder ab um den 20. Dez. oben.

01.10.16: In der Früh von daheim auf's Tulfeinjöchl, dann Glungezer - goldig sind's schon, unsere beiden Meeris - die beiden haben sich echt gern, sie kuscheln sogar beim fressen:

 

30.09.16: Am Freitag Nachmittag vom Büro mit dem Rennrad nach Volders, dann Krepper, Volders, KVB, Tulfes, Tulfer Funkturm und heim.          Abends dann bei der Vereinsmeisterschaft vom RTC Inntal rennenmäßig von Igls bis oben zum Bobbahnstart.

29.09.16: In der Früh von daheim auf's Tulfeinjöchl, dann Einkehr Glungezerhütte

28.09.16: Beruflich in Locarno: Die Verzasca-Staumauer mit rd. 230 m Höhe ist schon ein imposantes Bauwerk - noch beeindruckender ist, wenn die Hochwasserentlastung geöffnet ist (siehe Bilder im Internet):

 

27.09.16: In der Früh von daheim mit dem Rad auf's Tulfeinjöchl, dann Glungezer

25.09.16: In der Früh mit dem Radl auf's Tulfeinjöchl und weiter zum Glungezer. Mittags mit dem Rennrad zum Hinterlarcher im Arztal und ins Viggartal bis 1320 m.

 

24.09.16: MTB-Runde mit Rastkogel mit Alex Rieder: Wir sind beide von daheim gestartet, Alex von Kundl und ich von Sistrans und haben uns in Weerberg getroffen. Gemeinsam dann weiter nach Innerst und weiter ins "vergessene Tal", das Nurpsen Tal. Auf ca. 1770 m sind wir vom bequemen Hauptweg links abgezweigt und es ging ziemlich ruppig und steil rauf auf ca. 2200 m, zuletzt ca. 1,5 km ziemlich eben dahin bis oberhalb der Haglhütte.

Am Wegende haben wir die Räder deponiert und sind weglos, aber trotzdem gut vorankommend auf den Rastkogel. Das Gleiche wieder runter und nun mit den Rädern runter auf rd. 2050 m und dann haben wir die Räder zur Liftbergstation Pfaffenbichl auf ca. 2320 m vom Hochfügener Skigebiet raufgetragen.

Ostseitig ging's dann auf den Skigebietsbaustraßen ziemlich kommod runter bis Hochfügen. Dort trennten sich unsere Wege wieder. Alex ist ins Zillertal runter und übern Kerschbaumer Sattel heim und i bin auf den Loassattel rauf. Danach ging's recht genussvoll runter nach Pill und mit Rückenwind nach Volders. Dort bin i dann den Bramor-Schotterweg-Stick rauf nach Tulfes und ziemlich ausgehungert daheim angelangt.

Würd sagen eine richtig bärige Mountainbike-Runde auf einsamen Wegen. Anscheinend stirbt der klassische Mountainbiker langsam aus. Eigentlich trifft man auf den Almstraßen in den unteren Höhen nur mehr E-Biker im etwas gesetzteren Alter (also noch älter als ich) und den Jungen macht nur mehr der Downhill Freude, wobei sie sich mit den doch recht schweren Bikes meist mit Seilbahnhilfe nach oben befördern lassen.

 

23.09.16: Weil's jetzt in der Früh schon ziemlich frisch ist, (Freitag-)nachmittags nach dem Büro auf dem Radlweg von Innsbruck nach Volders, dann Krepper, Volders, KVB, Tulfer Funkturm, Glockenhof, Hasental, Rinn, heim

 

22.09.16: Glungezer: Mit dem Rad bis zum Tulfeinjöchl auf oben neu hergerichteten Weg (jetzt direkt richtig gemütlich) bei oben dann 1°. Dann schön in der Sonne zum Gipfel und bei Gottfried eingekehrt.           Nachmittag mit dem Rennrad Römerstraße und zum Hinterlarcher im Arztal und dann ein neues Bergsträsslein entdeckt und zwar direkt von St. Peter kann man asphaltiert und nachmittags schön sonnig bis auf ca. 1320 m ins Viggartal rauffahren. Danach noch Bobbahnstraße.

21.09.16: Jetzt ist's in der Früh schon ziemlich ungemütlich. Bei 8° von daheim Tulfes, KVB-Sattele, Volders, KVB, Tulfer Funkturm, KVB-Sattele, heim

20.09.16: In der Früh Standardrunde: Tulfes, KVB-Sattele, Volders, Krepper, Volders, KVB, Tulfer Funkturm, heim

18.09.16: Haller Höhenmeterchen-Bergstraßenrunde: Daheim, Aldrans, Hall, Hinterhorn, Fritzens, Wattens, Wattener Lizum, Wattens, Krepperhütte, Volders, KVB, Tulfes, Tulfer Funkturm, Tulfes, Glockenhof, Hasental, Aldrans, daheim, Mittagessen. 

 

16.09.16: Uns wurde doch noch ein milder Tag geschenkt und deshalb nochmal in der Früh weg und nach Tulfes auf's Sattele KVB, runter Volders, Krepperhütte, Volders, KVB, Tulfer Funkturm, Glockenhof, Hasental, Aldrans, Innsbruck und nachmittags über Heiligwasser heim

 

15.09.16: Mit dem Bewusstsein, dass heute der letzte Sommertag ist, nochmal eine Traumausfahrt - Tiwagstrasslrunde: Daheim, Vill, Gärberbach, Natters, Grinzens, Tanneben, Sellrain, Kühtai und auf der Tiwagstraße zum Finstertaler Stausee, wo ich schon um 8:45 Uhr oben war. Runter bis Gries und rauf bis Praxmar und weiter auf der Tiwagstraße zur Wasserfassung auf ca. 1950 m. Vom Föhn war im Sellraintal, wie üblich, kaum was zu spüren. Runter bis Sellrain und rauf Tanneben und runter über Grinzens und Natters nach Gärberbach und zum Schluss als Finale noch über Vill und Heiligwasser heim zum wohlverdienten Mittagessen.

Wie's ausschaut, ist's jetzt vorbei mit dem Sommerwetter. Hätte selbst nie geglaubt, dass mit das Rennradfahren einmal so viel Spaß machen könnte - hoffentlich bekomme ich nun, wo's wieder kälter wird, keine "Entzugserscheinungen". Ausgenützt habe ich die schönen Tage auf jeden Fall - schon allein die 15 Tage im September 42.500 hm zusammengebracht.

 

14.09.16: Kann Rennradfahren süchtig machen? Heute wieder um 6:00 Uhr von daheim weg und die Standardrunde Hinterhorn, Wattens, Krepperhütte, Volders, KVB, Tulfer Funkturm, Glockenhof, Hasental, Aldrans, Innsbruck und abends über Heiligwasser heim.

 

13.09.16: Ein Traumründlein: Daheim, Römerstraße, Auffahrt Hinterlarcher im Arztal, Matrei, Auffahrt Navistal über Oberweg bis Peeralm-Parkplatz, zurück über Unterweg nach Matrei, Auffahrt Maria Waldrast, Brenner-Bundesstraße, Auffahrt Gleinshöfe, Br-Bundesstraße, Gärberbach, Auffahrt über Vill nach Heiligwasser und über Lans heim.

12.09.16: Daheim, Tulfes, Sattele, KVB, Tulfer Funkturm, Büro und abends schon beim Dunkelwerden Heiligwasser

 

11.09.16: Beim Hellwerden weg und das gleiche bergige Ründlein wie letzten Sonntag: Daheim, Hall, Hinterhorn, Fritzens, Wattens, Krepperhütte, Volders, KVB, Tulfes, Tulfer Sender, Glockenhof, und übers Hasental heim. Viele Höhenmeterchen auf relativ kurzer Strecke.

 

10.09.16: Jetzt haben wir den 10. September und immer noch Sommer- bzw. Rennradwetter - echt ein Traum. Heute in der Früh die gleiche "Genussrunde" gemacht wie gestern - nur anders herum. Das könnte meine neue Lieblingsrunde werden.

Also Vill, Gärberbach, Brenner Bundesstraße (in der Früh noch nix los), Schönberg, Gleinshöfe, Br. BS bis Matrei, Maria Waldrast (schein um 8:00 Uhr die Sonne schon rein), Matrei, Römerstraße, Hinterlarcher im Arztal, Heiligwasser und heim.

 

09.09.16: Wieder in der Früh mit dem Rennradl weg und zwar zuerst über die Römerstraße zum Hinterlacher im Arztal. Dann weiter nach Matrei und steil hinauf nach Maria Waldrast. Zurück über die Brenner Bundesstraße und von Schönberg endlich mal das besonders schöne Bergstrassl hinauf zu den Gleinshöfen gefahren. Die Brenner Bundesstraße hinunter ist dann purer Genuss und in Innsbruck zum Zahnarzt. Danach heim über Heiligwasser.

 

08.09.16: Ausgiebige Sommer-Bergausfahrt: In der Früh von daheim weg und über Vill, Gärberbach, Natters, Grinzens, Tanneben, Sellrain, hinauf ins Kühtai. Runter nach Ötz und das Ötztal (brutal viel Verkehr) hinaus nach Haiming. Rauf den Haiminger Berg und weiter über Ochsengarten ins Kühtai und gleich noch weiter zum Finstertaler Stausee. Runter bis Sellrain und wieder den Stich hinauf nach Tanneben und weiter meist leicht bergab bis Natters und runter nach Innsbruck. Abends dann übern Grünwalderhof heim. Würde sagen, oberlässige Ausfahrt mit 150 km und vielen Höhenmeterchen.

07.09.16: Standardrunde: Krepper, KVB, Tulfer Funkturm

04.09.16: Mit 14° ist es immer noch ziemlich mild in der Früh, daher beim Hellwerden von daheim weg und über Hall einsam auf die Hinterhorn, runter über Fritzens nach Wattens und rauf auf die Krepper, runter Volders und über KVB und Tulfes zum Funkturm und übers Hasental heim. Kurz was gegessen und zu Fuß zur Aldranser Alm, wo ich gleichzeitig mit meiner Mama, Andi und meiner Nichte Lila für eine Mittagseinkehr angekommen bin.

03.09.16: Mit dem Fatbike auf Tulfeinjöchl und weiter zum Glungezer. Beim Runterfahren dann wahrscheinlich die letzten Himbeeren geerntet.

02.09.16: Ganz in der Früh die Rennrad-Standardrunde: Krepper, KVB und Tulfer Funkturm.

01.09.16: Beim Hellwerden über die Römerstraße nach Matrei und ins Navistal zum Peeralm-Parkplatz. Runter über die untere Talstraße nach Matrei und steil rauf zur Maria Waldrast. Heim dann wieder über die Römerstraße, jedoch mit dem Abstecher ins Arztal zum Hinterlarcher.

31.08.16: So lange die Temperaturen auch in der Früh noch so mild sind, fahre ich lieber Rennrad - lange dauert's eh nimmer, dann wird's wieder winterlich. Deshalb heute Vormittag wieder eine lässige Bergrunde gemacht:

Daheim, Tulfes, Volders, Wattens, Pill, Auffahrt Grafenaste, wieder runter Pill, Auffahrt über Weerberg zum Gasthof Innerst, runter Weer, Auffahrt die Kolsassberg-Rennstrecke, runter Kolsass, auf Bundesstraße bis Wattens, 220 hm hinauf Großvolderberg und hinunter Volders, Kleinvolderberg, Tulfes, Tulfer Funkturm, Tulfes und heim.

Rennradfahren ist schon geil, vor allem wenn auf den Bergstrassln kein Verkehr ist - bin schon fast süchtig. Da macht man Vormittags schon 3.600 Höhenmeterchen. Wenn man das mit dem Ötztaler vergleicht, der ja in Wirklichkeit max. 5.100 hm (und nicht wie übertrieben ausgeschrieben 5.500 hm) hat, dann ist das gar nicht so fad.

 

30.08.16: Mal zur Abwechslung von Innsbruck auf den Patscherkofel mit dem Mountainbike

 

29.08.16: In der Früh Standard-Bergrunde: Krepper, KVB und Tulfer Funkturm

28.08.16: Sommertage zum Genießen: In der Früh nicht kälter als 16° und das Ende August - ideal zum Rennradfahren am Sonntag Morgen ohne Autoverkehr.

Weil ich auch beim Ötztaler ein bissl zuschauen wollte, bin i von daheim über die Römerstraße nach Matrei und ins Navistal über die obere Straße zum Peeralm-Parkplatz. Über die untere Straße zurück und hinauf nach Maria Waldrast und wieder runter nach Matrei. War dann aber ca. 20 min. zu früh fürn Ötztaler dort und deshalb bin i ohne Autoverkehr die Brenner Bundesstraße bis zur Auffahrt ins Stubaital. Dort sind dann die Marathonis vorbeigerauscht. I bin dann nach Schönberg und über die Euro-Brücke (der Fußweg auf der Südseite ist seit dem Umbau wieder etwas schmäler geworden, aber hinunter kann man schon noch fahren) auf die andere Talseite. Rauf nach Patsch, runter Igls, rauf Heiligwasser und über Aldrans heim.

 

27.08.16: Bergstrasserln rund um Hall: Daheim, Hall, Hinterhorn, Fritzens, Wattens, Wattener Lizum, GH Säge, kurzer Schotterweg, runter Abzweig Großvolderberg auf 820 m, Krepper, Volders, Kleinvolderberg, Tulfes, Tulfer Funkturm, Tulfes, daheim. Immerhin kommen da auf nur 92,5 km rd. 3450 hm zusammen.

Nachmittags dann noch oben meine Lieblingsbeeren geholt:

26.08.16: Standardrunde: Krepper und Tulfer Funkturm

25.08.16: Hochfeiler von daheim: Alex Rieder hat ja schon einige male den Hochfeiler von Zell im Zillertal gemacht und hat mich gefragt, ob ich dabei sein will. Von Zell geht's nach Mayrhofen und dann hinauf zum Schlegeisspeicher und weiter mit dem Rad schiebend zum Pfitscher Joch und wieder fahrend hinunter zur 3. Kehre auf ca. 1750 m, von wo es dann zu Fuß auf den 3510 m hohen Gipfel geht. Zurück muss man dann mit dem Rad wieder auf's Pfitscher Joch rauf und wieder teils schiebend runter zum Schlegeisspeicher. Von dort kann man das Radl bis Zell laufen lassen. Auf jeden Fall eine ziemlich anstrengende Angelegenheit.

Weil ich ja möglichst das Autofahren vermeiden will, hab ich mir gedacht, dann kann ich ja gleich von mir daheim mit dem Rennrad weg, aber besser übern Brenner, runter nach Sterzing und hinein ins Pfitschertal bis ganz hinter nach Stein auf ca. 1500 m. Zu Fuß kann ich dann zur 3. Kehre hinauf und dort könnten wir uns treffen.

So haben wir es dann auch gemacht. Bin um 7:25 Uhr von daheim weggekommen und über die Römerstraße zum Brenner hinauf hatte ich dann ziemlichen Gegenwind und die Länge des Pfitschertals hab ich auch etwas unterschätzt (ist 25 km lang). Ich kam dann so 15 min. später an der 3. Kehre wie Alex an, aber das war ja noch im Rahmen. Sind dann gemeinsam ziemlich flott weiter. Bis zur Hochfeilerhütte hat man dann auch viele Flachstücke hinter sich zu bringen und deshalb braucht's doch etwas bis man endlich oben ist. Jedenfalls war i genau nach 6 h und 7 min. von daheim auf dem Gipfel. Wenn man es drauf anlegt, ginge es noch schneller, aber gute 6 Stunden sind ja auch nit schlecht, weil Spaß machen soll's ja schließlich auch.

Oben haben wir uns dann so 25 min. Pause gegönnt. Wegen der vielen Flachstücke braucht's für den Abstieg, auch wenn man teilweise läuft, dann fast genauso lang wie für den Aufstieg. Waren dann kurz nach 16:00 Uhr an der 3. Kehre. Alex hat dann bei ziemlicher Hitze wieder rauf zum Pfitscher Joch radeln müssen, wofür ich ihn nicht beneidet habe. I bin noch weiter runter nach Stein. Hab wieder die Laufschuhe und die Stecken am Radl befestigt und bin das lange Pfitschertal hinaus gefahren. Von Sterzing zum Brenner hatte ich dann überraschenderweise gar keinen Gegenwind und so ging's recht zügig dahin. Auch hinunter nach Matrei hielt sich der Wind in Grenzen und die Römerstraße am Schluss hat dann direkt noch Spaß gemacht. Auf die Minute genau nach 12 h war ich dann wieder zuhause mit der Freude heute was Besonderes gemacht zu haben.

24.08.16: Schwarzhorn mit Rikki: Weil Michi und Andi heute wieder beim Reiten sind, haben Rikki und ich wieder mal eine gemeinsame Tour machen können. Rikki ist mit dem Auto nach Kematen und von dort mit dem Radl weg.

I bin zuerst mit den Socken mit dem Mountainbike zum Schuh-Staudinger gefahren und hab dort meine Kombi-Rad-Laufschuhe geholt. Dann ging's mit Schuhe über Natters, Grinzens, Tanneben und hinein ins Fotscher Tal bis kurz unterhalb der Potsdammer Hütte.

Dort sind wir dann wieder super getimed gleichzeitig angekommen. Gemeinsam ging's dann weiter zum Schwarzhorn. Weil man oben recht lang über Blockwerk drüber muss, zieht's sich ziemlich bis man endlich oben ist und die heute besonders herrliche Aussicht genießen kann.

Wieder unten beim Radl, fuhr Rikki nach Kematen hinunter und i wieder über Grinzens und Gärberbach hinauf nach Sistrans, wo ich doch einigermaßen erledigt gerade dann ankam, als Rikki schon schnell was gekocht hatte - wieder gut getimed.

23.08.16: Krepper + Kleinvolderberg, Heiligwasser

21.08.16: Viggarspitze: Heute war kein Rennradwetter. Weil's nur wenig Moosbeeren gibt, bin ich auf Himbeeren umgestiegen. Die gibt's bei mir im Wald heuer massenweise - heute besonders große gezupft. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind allerdings etwas eingeschränkt.

 

20.08.16: Gleich in der Früh die Standardrunde Krepper, KVB und Tulfer Sender

 

19.08.16: Geisel-, Penken- und Sidanjoch-Runde mit Alex Rieder: Für mich eine der lässigsten MTB-Runden, die ich von daheim aus machen kann. Bin diese schon früher in ähnlichen Varianten gefahren.

Bin von daheim weg und über's Hasental nach Volders und Weer und hinauf nach Weerberg. Dort mit Alex getroffen. Weiter über Innerst und die Weidner Hütte auf's Geiseljoch. Hinunter bis kurz vor Vorderlanersbach und hinauf auf einem meist ziemlich ruppige Schotterweg zur Wenglalm. Von dort kurz hinunter und dann nochmal kurz hinauf zum Penkenjoch. Runter zur Tappenalm und weiter hinunter bis zur Zillertaler Höhenstraße auf einer Höhe von ca. 1350 m. Auf dieser ging's wieder hinauf, wobei es so 10 min. geregnet hat und nach der Mautstelle ging's dann weg zur Rastkogelhütte und auf einem kurzen Steigabschnitt zum Sidanjoch.

Von dort ca. 15 Minuten auf einem Steig schiebend hinunter und in anschließender Abfahrt bis nach Hochfügen. Alex ist direkt runter in Zillertal und von dort heim nach Kundl und i bin noch den 250-hm-Schnapper hinauf zum Loassattel. Die lange Abfahrt nach Pill war dann purer Genuss.

Auf der Bundesstraße war dann viel Verkehr, aber mit dem Nachmittags-Talwind im Rücken ging's recht flott nach Volders, wo ich dem Verkehrslärm entfliehen konnte, weil ich über's Hasental hinauf nach Sistrans fuhr. Dort hinauf musste ich dann die letzten Reserven mobilisieren und kam glücklich mit der Gewissheit daheim an, eine oberlässige Runde heute zustande gebracht zu haben.

17.08.16: Gleich in der Früh die Standardrunde Krepper, KVB und Tulfer Sender

15.08.16: Haller-Bergstraßenrunde die Vierte: Steil sind sie schon unsere Bergstrasserln:

Die Hinterhorn-Straße hat so ca. 10% Durchschnittssteigung, die Wattener-Lizum-Straße wegen der Flachstrecken in der Mitte und am Schluss nur ca. 7,5%, die Krepperhüttenstraße ab Volders (oder Wattens) ca. 12,5%, die Kleinvolderbergstraße ca. 10,5 % und die Funkturmauffahrt ab Tulfes ca. 10 %. 

14.08.16: Kühtaier Bergkaiser: Doch dabei gewesen - siehe unter "Rennen 2016".

13.08.16: Glungezer und Moosbeeren: Nach dem ziemlich grausligen letzten Tagen heute endlich mal wieder sommerliches Wetter. Mit dem Fatbike von daheim bis zum Tulfeinjöchl auf 2280 m. Oben bei dem groben Weg rollt das Fatbike immer noch bequem drüber. Danach zu Fuß weiter zum Gipfel.         Anschließend dann in das Haupt-Moosbeerengebiet vom letzten Jahr geschaut. Leider ist's auch dort ziemlich mühsam zu sammeln - ist nicht besonders erquickend, wenn sich das Säcklein nur so langsam füllt.

08.08.16: Nochmal die Haller Bergstraßenrunde (Hinterhorn, Wattener Lizum, Krepper, KVB, Sender): Nach dem gestrigen Rennen, ist mir das doch etwas höhenmeterreiche Ründlein anstrengender als sonst vorgekommen.

07.08.16: Glungezer Berglauf - siehe unter Rennen

04.08.16: Lizumer Reckner mit Rikki: Rikki hat Michi und Andi zum Reiten gebracht und ist dann gleich mit dem Auto nach Steinach weiter. I bin von daheim mit dem Rennrad weg und war zur gleichen Zeit in Steinach. Jetzt ist auch Rikki auf's Rad gestiegen und weil sie sich von mir nicht stressen lassen will, war es ihr sehr recht, dass ich als kleine Zwischentour im Valsertal nach Padaun raufgefahren bin - knackiges kleines Bergsträsslein.
Wieder runter und ins Schmirntal, wo ich über die normale Talstraße (zurzeit größere Straßenbauarbeiten) bis nach Kasern hinter bin. Rikki ist die 1,5 km Forstweg ca. 20 min vor mir mit dem Mountainbike rauf und i hab mein Rennrad abgestellt. Dann sind wir zu Fuß zum Lizumer Reckner hinauf, wo wir ziemlich gleichzeitig am Gipfel waren. Schöner Anstieg, aber viel Leute gehen von dort scheinbar nicht hinauf – zumindest heute an einem Traumtag waren wir die einzigen.
Gemeinsam runter und Rikki konnte in Steinach ins Auto steigen und i hab die Römerstraße noch genossen. Schöner Sommerausflug.
Der Gipfel in Bildmitte ist der Reckner.

03.08.16: Heute nochmal die lässige Haller-Bergstraßenrunde vom Sonntag. Schon am Vormittag kann man 4000 hm schon voll machen.

01.08.16: Pfifferlinge in rauhen Mengen:

31.07.16: Haller-Bergstraßenrunde: In der Früh von daheim nach Hall und hinauf zur Hinterhorn Alm. Runter ü. Gnadenwald und Fritzens nach Wattens und hinauf zur Wattener Lizum. Hier hinauf hat's etwas geregnet, aber Gott sei Dank nicht stark. Wieder hinunter nach Wattens und weil der Regen aufgehört hat, hinauf zur Krepperhütte. Runter Volders und über Kleinvolderberg nach Tulfes und rauf zum Sender. Runter zum Glockenhof und übers Hasental, Ampass und Aldrans heim. Da purzeln die Höhenmeterchen und damit hab ich echt im Juli die 80.000 voll gemacht.

29.07.16: Südtirol Skyrace www.suedtirol-ultraskyrace.it: Vor zwei Jahren hab ich die Runde mit 121 km und über 7.500 hm bei teilweise Regenwetter hinter mich gebracht – aber es war damals vor allem am Schluss eine ganz zache Angelegenheit. Eigentlich hab ich ja solche Rennen ad akta gelegt, weil die Chance, dass am angesetzten Tag das Wetter passt, eigentlich ziemlich gegen 0 geht.
Doch heuer war anscheinend genau für Freitag und Samstag ziemlich stabiles Wetter ohne nennenswerte Gewittergefahr vorhergesagt. So hab ich doch wieder überlegt, weil es schon verlockend wäre, mal die Runde bei perfektem Wetter hinter sich zu bringen.
Aber weil ich ja die letzten Wochen fast nur mit dem Rennrad unterwegs war und i im Juli immerhin schon ca. 70.000 hm mit diesem gemacht hab, war mir aber auch klar, dass diese Ultra-Runde wieder eine sehr harte Angelegenheit werden würde, weil bergab meine Muskeln kaum trainiert sind.
Als Lauftraining hab ich am Mittwoch eine Glungezer-Berglaufrunde gemacht und weil’s einigermaßen gegangen ist, hab ich am Donnerstag per e-mail mal gefragt, ob ich mich für den Ultra evtl. nachmelden könnte. Eigentlich wäre ich froh über eine negative Antwort gewesen, doch Donnerstag-Nacht, hat es geheißen, dass es kein Problem wäre.
Nachts hab ich dann wieder überlegt und am Freitag hab ich dann sogar eine Mitfahrgelegenheit ausfindig machen können und so hab ich „Wahnsinniger“ mich doch für eine Teilnahme entschlossen.
Am Freitag am späten Nachmittag waren wir in Bozen und um 20:00 Uhr machten sich 139 Teilnehmer auf den Weg.
Vom Start weg stellte ich mir aber immer wieder die Sinnfrage. Psychisch belastet hat mich auch, dass wir in die Nacht hineinliefen und als sich oben über ca. 1.900 m Seehöhe ziemlich dichter Nebel einstellte und man die Markierungen kaum sah und es zudem ziemlich kalt wurde, hab ich mir nur gedacht „was tust du da eigentlich“. Bei der ersten großen Labestation am Rittner Horn auf 2260 m nach rd. 20 km und 2100 hm hab ich mich dann einfach entschlossen die Sache zu beenden.
Als ich in dem Zelt so dagesessen bin und den ständig ankommenden Läufern beim Verpflegen und Umziehen beobachtet hab, war ich heilfroh, dass für mich die Angelegenheit erledigt war und ich nicht diese noch anstehende weite beschwerliche „Reise“ antreten brauche.
Die Rittner-Horn-Verpflegungsstelle ist mit dem Auto erreichbar und so kam ich mit der Bergrettung, die eh teils wieder runter fuhren nach Bozen zurück zum Start.
Auf meinen Zug nach Innsbruck um 6:00 Uhr musste ich dann ca. 4 h warten, aber das war in der warmen Stadt kein Problem und am Samstag-Morgen um 8:30 Uhr war ich wieder zuhause bei meiner Familie.
Auch hab ich mal wieder gesehen, dass ich inzwischen gar nicht mehr von daheim weg mag und wenn ich bei sowas wie heute unterwegs bin, wird mir erst bewusst, wie schön ich’s daheim hab.

28.07.16: In der Früh die Standard-Rennradrunde Krepper und Tulfer Sender

27.07.16: Schöne Glungi-Berglaufrunde: Von daheim zuerst auf die Viggarspitze, dann weiter über den Südsteig auf den Glungi und anschließender Einkehr zu Gottfried, um wieder ein bissl zu philosophieren. Dann wieder zurück am Südsteig und unter der Viggarspitze rechts weg zur Neunerspitze. Runter dann über die Kriegerkappele und Rinneralm, wo ich heuer den ersten Steinpilz entdeckt habe.

26.07.16: In der Früh die Standardrunde Krepperhütte und Tulfer Sender

24.07.16: Unterland-Bergstraßen-Ausflug: In der Früh bei wenig Verkehr von daheim über Tulfes und Volders nach Pill und von dort hinauf nach Grafenast - immerhin geht's dort in schöner Auffahrt asphaltiert nach Google-Earth bis 1375 m hinauf.
Wieder hinunter nach Pill und dann hinauf nach Weerberg und weiter bis zum Gasthof Innerst auf ca. 1280 m. Zurück und hinunter direkt nach Weer und Kolsass.
Von Kolsass genau auf der Rennstrecke Kolsassberg-Klassik bis zum Ziel auf 1140 m. Von dort geradeaus weiter und hinunter über das Gasthaus Gartlach und ca. 1,3 km auf einem Schotterweg nach Wattens.
Um nicht die Bundesstraße zu benützen, bin i die ca. 200 hm zum Vögelsberg hinauf und dann hinunter nach Volders.
Danach nach Tulfes über Kleinvolderberg und weiter zum Tulfer Sender auf 1420 m.
Runter zum Glockenhof und über’s Hasental heim.
Oberlässige Runde – bin auf der Hinfahrt nach Pill auf der Bundessstraße gefahren und hab mich dann über die Bergstraßen ziemlich höhenmeterreich „zurückgearbeitet“.

23.07.16: In der Früh die Rennrad-Standardrunde Krepper und Tulfer Sender mit Hasentalheimfahrt.

22.07.16: Schöne Bergkombi im westlichen Mittelgebirge auf einigen ehemaligen Rennstrecken: In der Früh von daheim nach Innsbruck, über Bierstindl und den sausteilen Hohlweg zur Brenner-Bundesstraße und weiter über Natters nach Axams. Dort hinauf zur Axamer Lizum und wieder die sehr schnelle Abfahrt hinunter. Weiter über Grinzens und Tanneben nach Sellrain. Hinauf nach St. Quririn zum früheren Rennziel. Wieder hinunter und über die Gasse nach Oberperfuß und Stieglreith. Dort dann asphaltiert weiter hinauf bis 1580 m und das Stück runter bis zum Weiler Gfas. Wieder zurück nach Oberperfuß und weiter hinunter nach Kematen über die schöne Schleife nach Ranggen. Von Kranebitten über Völs nach Innsbruck ins Büro. Nachmittags dann über meine Lieblingsauffahrt Heiligwasser zum Springreit-Turnier nach Igls. Wollte mir mal so ein Springreitturnier anschauen, weil meine Töchter diesen Sommer den Reiterpass machen wollen. Ist schon schwierig, so ein großes Pferd zu beherrschen, da bleib ich schon lieber beim Radfahren und beim Bergsport.

21.07.16: In der Früh die Standardrunde: Von daheim Tulfes, Volders, Krepper, Volders, Kleinvolderberg, Tulfes, Sender und heim.

20.07.16: Nochmal ein schönes Tagl: In der Früh war i zuerst in die Schwammerln. Dabei hab ich festgestellt, dass es mit den Moosbeeren heuer, zumindest in meiner Gegend, nicht besonders rosig ausschaut.
Rikki wollte unbedingt in die Kalkkögel hinein. Sie ist mit dem Auto nach Kematen und dann raufgeradelt bis etwas weiter als zur Kemater Alm. Danach ist sie zu Fuß weiter auf’s Seejöchl und dort wollten wir uns treffen.
I bin von daheim mit dem Radl nach Vill, runter Gärberbach und über Mutters, Kreith und Telfeser Wiesen ins Stubaital. Von Neder ging’s dann hinauf zur Starkenburger Hütte. Habe gar nicht mehr gewusst wie steil es teils dort hinauf geht. Weiter zum Seejöchl hab i dann meist das Rad geschoben, weil sicher ist sicher.
Rikki wär ziemlich gleichzeitig dort oben gewesen, wenn sie nicht Bekannte getroffen hätte. Ich bin dann derweil auf den Gamskogel. Während ich dann noch auf die Schlicker Seespitze bin, ist Rikki auf den Gamskogel gewesen. Also heute ist’s mit dem Treffen nicht optimal gelaufen.
Runter ging’s dann zur Adolf-Pichler Hütte und weiter nach Grinzens. Während Rikki nach Kematen zum Auto fuhr, hab ich wieder meine Bergankunft über Gärberbach und Vill in Sistrans absolviert. Oberlässige Runde an einem perfekten Sommertag.

19.07.16: Zischgeles mit Rikki: Andi und Michi sind 2 Tage Reitlager und so sind wir mal wieder auf den Zischi, wo wir uns vor fast 20 Jahren kennengelernt haben. Rikki ist mit dem Radl von Kematen weg und ich von daheim über Vill, Gärberbach, Grinzens, Sellrain, Gries, Praxmar und weiter das asphaltierte Tiwag-Strässlein bis zur Wasserfassung auf 1950 m. Perfekt getimed kamen wir gleichzeitig dort an. Gemeinsam weiter - i bin dann oben übern Oberstkogel drüber und bald sind wir wieder gemeinsam bis zum Zischgeles. Runter den nordseitigen Steig bis zu den Rädern. Dort sind wir erschrocken, weil Kühe (Sauviecher) unsere aneinandergeschlossenen Räder umgeschmissen haben. Wie durch ein Wunder haben sie nix beschädigt - nur mein Lenker war schief gestellt. Rikki ist runter nach Kematen und i hab mal wieder meine Bergankunft in Sistrans absolviert, also zurück über Sellrain, rauf Tanneben und über Natters, Gärberbach und Vill heim. Traum Tagl und noch viel Schnee für Mitte Juli.

18.07.16: In der Früh Hinterhorn und zurück über Kleinvolderberg. Am späten Nachmittag Heiligwasser und Lanser See

17.07.16: Am Vormittag endlich mal wieder renngeradelt. Bei etwas schaueranfälligem Wetter von daheim nach Tulfes und zum Sender rauf, dann runter Volders und zur Krepper, wieder runter Volders und über Kleinvolderberg nach Tulfes und nochmal zum Sender rauf. Nachmittags dann mit den Kindern mit der Kofelbahn zum Schutzhaus (Rikki ist mit dem Radl rauf) und gemeinsam zur Neunerspitze - dort ist dann endlich die Sonne herausgekommen - hat allen Spaß gemacht.

16.07.16: Das war eine herbstlich-kalte Woche, aber wenigstens hab ich die nützen können, um wieder mal etwas zu laufen. Heute bin i sogar bis zum Viggarspitzl berggelaufen. Runter hab ich dann wieder Eierschwammerln eingesammelt.

11.07.16: Nochmal den Sommer-Vormittag für eine Bergetappe genutzt: Von daheim Tulfes, Volders, Wattens und rauf zum Lager Walchen in der Wattener Lizum. Runter nach Wattens und rauf zur Krepper, runter nach Volders und übern Kleinvolderberg auf den Tulfer Sender. Als ich wieder unten in Tulfes war, hab ich Christoph getroffen und bin mit ihm dann nochmal zum Sender rauf - war mal wieder eine ziemliche bergige Angelegenheit.

10.07.16: Penser Joch: Schon cool, dass man das Penser Joch von daheim vor dem Mittagessen mit dem Radl machen kann. Von Sistrans über die Römerstraße nach Matrei und weiter zum Brenner bei nur mäßigem Gegenwind. Runter die Bundesstraße nach Sterzing und schön geschmeidig rauf auf's Penser. Motorrad- und Autoverkehr hat sich so um 9:00 Uhr noch in Grenzen gehalten. Die selbe Strecke zurück - allerdings bin i jetzt wegen dem zwischenzeitlich enormen Verkehr zum Brenner auf dem Radweg, den es seit 2010 gibt, rauf. Man fährt dabei viel dem Bahngleis mit ca. 2% Steigung hinauf und macht eine große Schleife ins Pflerschtal hinein. Schöne ruhige Strecke allerdings ca. 6 km länger - siehe Karte. Vom Brenner nach Matrei und wieder zurück über die Römerstraße (145 km und 5:50 h Fahrzeit).

09.07.16: Lieblings-Bergstraßen-Kombi: In der Früh bei etwas schaueranfälligem Wetter ohne Verkehr von daheim über Hall auf die Hinterhorn. Runter über Fritzens nach Wattens und rauf auf die Krepper. Runter Volders und über Kleinvolderberg und Tulfes auf den Tulfer Sender. Runter zum Glockenhof und über's Hasental heim. Trocken geblieben bei rel. vielen Höhenmetern auf rel. kurzer Strecke.

07.07.16: In der Früh von daheim mal wieder mit dem MTB auf's Tulfeinjöchl und weiter per pedes auf den Glungi. Einkehr zu Gottfried auf der Glungezerhütte.

06.07.16: In der Früh Standard-Bergstraßenrunde: Von daheim Tulfes, Volders, Krepper, Volder, Kleinvolderberg, Tulfes, Sender, Tulfes, Sistrans

04.07.16: Kraftwerk-Sellrain-Silz-Runde*****: Schon kurz vor 6 Uhr von daheim runter nach Innsbruck und auf der Bundesstraße ins Oberland bis nach Silz. Wollte ja schon lange mal das Tiwag-Strassl zum Wasserschloss vom 1260 m hohen Druckschacht vom Kraftwerk in Silz rauffahren (hier Ausschnitt aus Karte). Oberlässiges Strässlein - es geht diese 1260 hm ziemlich kehrenreich ganz einsam hinauf bis auf 1920 m. Dabei sind 12,3 km zurückzulegen, so dass die Durchschnittssteigung ca. 10,3 % beträgt. Das wäre mal eine Strecke für ein Berg-Radrennen. Bis man wieder unten ist dauert’s eine Zeitlang. Unten dann die paar Kilometer nach Westen bis zur Auffahrt Haiminger Berg. Dort hinauf über’s Sattele bis Kühtai und gleich weiter bis zum Finstertaler Stausee auf 2350 m. Runter nach Sellrain und die rd. 200 hm hinauf nach Tenneben und über die Dörfer Grinzens, Götzens, Natters bis Gärberbach und wieder hinauf nach Sistrans. Oberlässige Kraftwerksrunde mit 150 km und recht vielen Höhenmeterchen.

03.07.16: Das gleiche von gestern nur ohne Hinterhorn: Von daheim über Tulfes nach Volders und rauf auf die Krepper. Runter nach Volders und über Kleinvolderberg und Tulfes auf den Tulfer Sender. Runter zum Glockenhof und über's Hasental heim. Vom gestrigen heftigen Gewitterregen waren oft noch recht viel Steine auf den Bergsträsslein.

02.07.16: Lieblings-Bergstraßen-Kombi: In der Früh ohne Verkehr von daheim über Hall auf die Hinterhorn. Runter über Fritzens nach Wattens und rauf auf die Krepper. Runter Volders und über Kleinvolderberg und Tulfes auf den Tulfer Sender. Runter zum Glockenhof und über's Hasental heim.

24., 25. u. 26.07.15: Dieses WE wären gleich 4 Ultra-Läufe gewesen: Der Südtiroler Skyrace mit 121 km und 7550 hm, (hab i letztes Jahr mitgemacht), der Glockner-Trial mit 110 km und rd. 7000 hm, der Pitztal-Ultra mit 90 km und rd. 6800 hm (war i auch letztes Jahr dabei) und der Zugspitz-Trail mit 42 km und rd. 3500 hm.
Gestern, am Samstag, waren diese Ultra-Läufe in der TT das Thema des Tages “Die Lust, sich laufend zu quälen”.
Sicher ist es eine große Herausforderung, bei sowas mitzumachen. Wie in dem TT-Beitrag angesprochen, war es früher der Marathon, so muss es jetzt schon mehr sein. Ich hab den Eindruck, dass sich viele anmelden ohne zu wissen auf was sie sich tatsächlich einlassen. Z. B. beim Südtiroler Skyrace sind 161 Läufer gestartet und nur 46 Männer und 3 Frauen sind tatsächlich ins Ziel gekommen, der Letzte in 35:27 h (letztes Jahr war es ähnlich).
Es ist auch beachtlich, welcher Aufwand es ist so einen Lauf zu organisieren. Z. B. in Südtirol sind ca. 450 Helfer involviert. Das Wichtigste ist die Streckenmarkierung, die so deutlich sein sollte, dass sie auch bei Nacht sichtbar ist. Schließlich ist es für alle Beteiligten nicht schön, wenn sich die Läufer verlaufen.
Dann ist selbstverständlich ein großer Unsicherheitsfaktor das Wetter. Für eine Sportveranstaltung im Gebirge mit 40 Std. Renndauer sind stabile Wetterverhältnisse im Hochsommer ein absoluter Glücksfall. Man muss nämlich auch sehen, dass zu der beträchtlichen Streckenlänge und den Höhenmetern, es erschwerend hinzu kommt, Teile davon bei Regen hinter sich zu bringen. Natürlich sind dann auch die Steine und die Wurzeln glatt und rutschig, so dass man sich dann noch mehr auf die Wege konzentrieren muss.
Zusätzlich muss man bei solchen Streckenlängen auch nachts unterwegs sein, was die Sache auch psychologisch nicht leichter macht.
Für den gewaltigen Organisationsaufwand sind die Startgebühren m. E. ziemlich preiswert – sie liegen so zwischen 100,- und 130,- Euro. Allein was jeder Läufer während dem Rennen vertilgt, ist schon fast diese Startgebühr wert.
Vom gesundheitlichen Aspekt her, sehe ich eigentlich die größte Gefahr, dass man beim Bergablaufen stolpert und stürzt. Ich selber hab festgestellt, dass das “moderate” Bergablaufen als Leichtgewicht und bei gutem Trainingszustand für die Gelenke nicht so problematisch ist – schließlich ist der Mensch erst in den letzten 100 bis 200 Jahren zum Sitz-Lebewesen geworden. Früher als Jäger und Sammler war man den ganzen Tag unterwegs.
Das Problem bei solchen Wettkämpfen ist allerdings, dass man einfach zu schnell angeht und auch bergab zu schnell unterwegs ist. Brettert man auf Dauer richtig schnell bergab, werden die Muskeln müde und um so mehr müssen die Gelenke aushalten.
Für mich ist ja die Gesundheit sehr wichtig und bin auch eher ein vorsichtiger Zeitgenosse. Verletzungsfrei zu bleiben hat für mich den höchsten Stellenwert, schließlich ist ja Bewegung Leben und Freude. Ich bin jedenfalls ganz zufrieden, heuer bei keinem dieser Läufe dabei gewesen zu sein. Mir war auch das Gewitterwetter zu unsicher.
Die Gefahr ist auch, dass man sich "mitreissen" lässt, bei sowas mitzumachen und "verrückt" ist's ja schon mit der vorgeschriebenen Ausrüstung und dem Laufrucksack nachts durch die Gegend zu springen. Sowas allein, ohne Wettkampfcharakter zu machen, ist mir da schon viel sympathischer (dann kann man auch einen perfekten Tag abwarten).
Auch ich habe erkannt, dass man sich nicht unbedingt solchen Herausforderungen stellen muss - man kann sich schließlich das Leben auch so schön machen.

28.06.16: Ötztaler: Die lässigste Rennradrunde die ich von daheim eigentlich machen kann ist der Ötztaler - wenn nicht der Verkehr so lästig wäre.
Hab mich dann doch dafür entschieden, weil's heute an einem Dienstag mit dem Verkehr einigermaßen gehen müsste und weil mein neues Rad ja auch mal die Ötztalrunde gesehen haben muss.
Bin schon um 5:00 Uhr von daheim weg, weil ich dann am späteren Nachmittag zum Lanser See zum Baden mit der Familie gehen wollte. Wie die letzten Male auch, bin's ich wieder verkehrt herum gefahren, um vor allem dem Gegenwind im Ötztal bei der Talauswärtsfahrt am Nachmittag zu entkommen.
Habe irgendwie die warmen Sommertage von letzter Woche noch im Kopf gehabt und so bin ich bloß mit dem Kurzarmtrikot und einer langärmligen ganz dünnen Windweste losgezogen.
Runter nach Innsbruck, Völs und rauf ins Kühtai. Weil ich so früh dran war, hat noch kaum die Sonne in den Talboden reingescheint und so bin ich bis ganz rauf mit der Windjacke gefahren. Die Abfahrt nach Ötz war dann richtig grausig kalt. Mit dem leicht nassen Trikot und dem dünnen Windjackchen bei 6° dort im schattigen Tal runter zu düsen, war kein Vergnügen. Eigentlich hab ich gedacht, dass dann im Ötztal schon schön die Sonne reinscheint und ich mich dann aufwärmen kann – denkste, bis Huben war ich meist immer noch im Schatten und die Windjacke habe ich dann erst in Sölden ausgezogen.
Die Auffahrt zum Timmels war dann dagegen der reinste Genuss, auch weil der Verkehr dann wieder deutlich weniger wurde. Die Abfahrt nach St. Leonhard hat sich wie immer sehr gezogen. So richtig schön warm ist’s mir erst bei der Auffahrt zum Jaufen geworden. Es zieht sich zwar, bis man dort oben ist, aber für mich ist das eine der schönsten Bergauffahrten - auf 1550 hm eine nahezu konstante Steigung von rd. 8%, wo man schön rund raufpedalieren kann.
Die Abfahrt nach Sterzing ist dann richtig fein und bei der Auffahrt Brenner geht’s aber schon etwas an die Reserven, vor allem weil ich wieder mal Gegenwind hatte. Bei der Abfahrt nach Matrei hatte ich auch meist Gegenwind und dann kommt das Finale - die hügelige Römerstraße, so dass ich wieder über Lans nach Sistrans komme. Wegen dieser Römerstraße muss ich so ca. 250 hm mehr als der Original-Ötztaler abzuspulen.
War wieder mal ein sehr intensive Sportrunde und nachdem ich das Rad wieder schön geputzt habe, ging’s noch (natürlich auch mit einem Radl) zum Lanser See.

26.06.16: Das trockene Wetter am Vormittag für eine spontane Rennrad-Ausfahrt genutzt: Fast der Klassiker - von daheim Tulfes, Volders, Krepper, Volders, Kleinvolderberg, Tulfer Berg, Glockenhof, Hasental, Aldrans, Lans, heim. Als ich daheim war hat's dann zu regnen begonnen.

25.06.16: Nochmal eine Rennradrunde: Von daheim über Lans und Ellbögen zum Hinterlarcher im Arztal. Runter und über die Römerstraße nach Matrei und im Navistal über den oberen Weg zum hinteren Parkplatz auf rd. 1510 m. Über den unteren Weg zurück nach Matrei und rauf nach Maria Waldrast - dort großer Andrang auf das heilige Wasser. Runter und über die Römerstraße und Lans heim. Heute waren es 81 km, aber die Höhenmeter kann man wegen dem vielen Auf und Ab nicht so genau sagen.

24.06.16: Heute nochmal mediterranes Wetter, so dass es schon am Morgen angenehm warm ist. Darum nach dem Frühstück auf's Rennrad geschwungen. Von daheim runter nach Hall und rauf auf der noch einsamen Bergstraße zur Hinterhorn Alm. Runter über Gnadenwald und Fritzens nach Wattens und diesmal zur Wattener Lizum (Lager Walchen) rauf pedaliert - unten gehörig steil und dann auch nicht gerade flach. Bin dann runter bis zum Gasthaus Säge und auf der sehr guten Forststraße gequert zum Vögelsberg. Um rüber zur Auffahrt Krepperhütte zu kommen, hätte i auch die obere Querung nehmen können - bin aber runter bis zum Abzweiger auf ca. 825 m und rauf zur Krepper. Dann wie gewohnt runter bis Volders und rauf den Kleinvolderberg und weil's noch einigermaßen gegangen ist, bin dann auch noch zum Sender am Tulfer Berg rauf. Bei dieser Runde verteilen sich die 3450 hm auf 92,5 km = Schnitt 37,3 hm/km bzw. nur bergauf ca. 74,6 hm/km. Die vielen kleinen Bergsträßlein bei mir um die Ecke sind schon ein Traum, weil wenig Auto- und überhaupt kein Motorradverkehr ist. Sobald man auf Passstraßen unterwegs ist, wird man zugedröhnt, angestunken und lebensgefährlich geschnitten - alles andere als angenehm.

23.06.16: Weil ich mir ja ein neues Rennrad zusammengestellt bzw. -gebaut hab, ist bei mir momentan Rennradfahren angesagt. Wenn's so richtig heiß wie heute ist und man gar nix mitnehmen braucht, ist Rennradfahren richtig geil. Bin heute von daheim über Vill, Gärberbach, Natters, Grinzens und Tanneben nach Sellrain und rauf ins Kühtai. Dann hinten runter nach Ötz (im Ötztal wahnsinnig viel Verkehr) und Haiming und über'n Haiminger Berg wieder rauf ins Kühtai. Inzwischen fahre ich wieder recht viel stehend, wie in alten Zeiten - ist halt echt ein schöner und effizienter Bewegungsablauf. Dann wieder runter bis Sellrain und über die Dörfer Tanneben, Grinzens, Natters, Gärberbach, Vill, heim - wobei es dann wie immer am Schluss schon etwas an die Reserven ging. Der Höhenmeterschnitt ist bei dieser Runde (obwohl ja auch recht bergig) nur 3650 hm / 137 km = 27,35 hm/km bzw. 54,7 hm/km wenn man nur das Bergauffahren zählt. Der Verkehr ist an einem Wochentag am Vormittag auch noch okay. Momentan genieße ich den Sommer - am Vormittag Sport und Nachmittag mit der Familie Schwimmen. Unten mein neuer Liebling - von der Gold-Edition wurden nur 50 Exemplare hergestellt:

22.06.16: Endlich Sommer: Bergstraßenrunde mit dem Rennradl bei der auf 81 km 3170 hm zusammenkommen - also ein Höhenmeterschnitt pro km von 39,1, was schon sehr hoch ist, wenn man bedenkt, dass rd. die Hälfte der Strecke bergab geht, so ergibt sich bergauf ein Schnitt von 78,2 hm/km. Von daheim nach Hall, dann über Gnadenwald auf die Hinterhorn, runter über Gnadenwald nach Fritzens und von Wattens auf die Krepperhütte, runter nach Volders, rauf Kleinvolderberg, Tulfes und rauf zum Sender am Tulferberg, runter Glockenhof und über's Hasental heim. Schön ist vor allem auch, dass man bis auf in Hall und Wattens, wenig dem motorisierten Verkehr ausgesetzt ist.

11., 12., 14., 16., 18., 19., 20. u. 21.06.16: Morgens auf's Viggarspitzl - trotz des recht nassen Wetters bin eigentlich an diesen Tage immer recht trocken wieder daheim gewesen. Die Tage dazwischen mit dem Radl zur Iss.

04., 05., 07., 08. und 10.06.16: Jeweils am Morgen auf's Viggarspitzl. Mit dem Radl die knappen 1000 hm von daheim zur Iss hinauf und dann mit Stecken gelaufen. Für mich der ideale Berg um in den Tag zu starten. Das Wetter ist leider momentan recht durchwachsen. Bei den recht schlechten bzw. nassen Tagen dazwischen bin i mit dem Radl nur zur Iss hinaufgefahren, wobei's mi gestern dann bei der Abfahrt ziemlich eingwassert hat. Momentan kommt's schon öfters vor, dass i 2 x am Tag nass werde, weil ja abends bei der Büroheimfahrt mit dem Radl auch wieder raus muss.

Winter 2015/16

29.05.16: Nochmal Glungi von daheim: Als ich heute um kurz nach 5 Uhr beim Aufstehen keine Wolken erblicken konnte, hab ich mich doch noch einmal mit Ski auf's Radl geschwungen. Wie immer bis 1920 m mit dem Rad und dann noch ca. 60 hm bis zum Schnee getragen. Gefroren war natürlich nix, aber inzwischen ist der Schnee schon so fest, dass man kaum mehr einsinkt. Seit vorgestern ist der Schnee merklich weniger geworden - kein Wunder bei den Temperaturen. Skifahren im Sommerschnee ist aber auch ganz lässig. Bei dem Wetterbericht in den nächsten Tagen, könnte es heute mit dem Skifahren gewesen sein - naja, zu Fuß kommt man ja auch überall hin. Immerhin hab i heut die 33. Rad-Skitour Glungi von daheim gemacht.

27.05.16: Glungezer von daheim: Trotz klarer Nacht bis ganz rauf eigentlich nicht gefroren. Mehr als 5 bis 7 cm bin ich aber nicht eingesunken, weil inzwischen der Schnee schon recht fest ist. Zu Mittag bei Sommerwetter dann mit dem Rennrad Krepperhütte und Kleinvolderberg mit Christoph. Momentan recht höhenmeterintensive Tage.

25. u. 26.05.16: Glungezer von daheim: Nach 2 Tagen Regen- bzw. Schneewetter kam gestern am 25. am Morgen die Sonne hervor. Oben noch Pulverschnee und unter 2350 gefroren - war fein zu fahren. Heute war nur ein Deckel gefroren, der bei den ersten Sonnenstrahlen schnell weich wurde. Die Abfahrt um 8:00 Uhr am Osthang hat dann aber noch gepasst. Jetzt schmilzt jeden Tag viel Schnee - die Skisaison neigt sich dem Ende entgegen.

22.05.16: In der Früh Glungi von daheim und zu Mittag mit dem Rennrad mit Christoph Krepperhütte und Kleinvolderberg bei Sommerwetter. Am Glungezer war's heute föhnig und trotz klarer Nacht nicht gefroren - heute bei Wärme mit Wind wird's viel Schnee wegschmelzen

21.05.16: Glungi von daheim mit Gamslahnerabfahrt: Heute ein Traumtag, aber weil i bessere Bedingungen als auf meinem Hausberg sonst auch kaum finde, ging's wieder um 5:00 mit dem Radl weg. Vom Glungezergipfel bin i gleich weiter bis zur Gamslahnerspitze und dann um 7:40 Uhr die Gamslahnerabfahrt runter Richtung Voldertal. Oben noch hart und griffig, in der Mitte leider lawinenknollig und dann 5 cm tiefer Firn. Der Aufstieg von ca. 2100 m wieder zum Glungezer ist dann ziemlich steil und war wegen der starken Sonneneinstrahlung auf diesen ostseitig ausgerichteten Hang auch schon um kurz nach 8 weich - aber noch nicht sumpfig. Die Abfahrt vom Glungi war dann um 8:55 Uhr perfekt. In der Früh mit Ski unterwegs und nachmittags eine kleine sommerliche Rennradrunde - gerade befinden wir uns in der schönsten Jahreszeit.

18., 19. u. 20.05.16: Jeweils in der Früh Glungi von daheim- was sonst: Jedes mal mit dem Rad bis 1920 m. Am 18. war's perfekt durchgefroren und oben sogar noch Pulver. Am 19. bin i noch vor der Schlechtwetterfront oben gewesen und am 20. gleich nach dieser 1-Tagesschneefallphase bei Pulver. Habe dabei das Fatbike optimal genutzt, weil i ganz gut durch den Nassschnee auf der Forststraße durchgekommen bin. Sonst hätte die Ski tragen müssen, weil i ja die Felle nicht nass machen will. Schöne Pulverabfahrt, aber leider in der Früh noch recht miese Sicht.

17.05.16: Glungi von Halsmarter: In der Früh lag ab Halsmarter so 3 cm Neuschnee. Der Altschnee beginnt erst nach dem Steilhang bei 1900 m. Oben dann so 10 cm Neuschnee als Pulver. Der Winter holt jetzt im Mai anscheinend das Versäumte vom Dezember und Jänner nach. Weil's so schön zum Skifahren war und dass ich nicht die Aufstiegsspur umsonst angelegt habe, bin i ab der Schaferhütte nochmal rauf. Die letzten Wochen bin i so ziemlich der Einzige der am Glungezer unterwegs ist - irgendwie lässig, momentan gehört mir der Berg allein.

15. u. 16.05.16: Mehr als der Glungezer von daheim war bei dem Pfingstwetter nicht drin. Mit dem Rad bis 1800 m schneefrei und weiter bis 1920 m (Talstation Schartenkogellift) bei dünner Schneeauflage. Danach bei etwas Neuschnee auf großteils gefrorener Unterlage zum Gipfel. Oben immer noch tiefster Winter. Am 16. hab ich ein kurzes Sonnenfenster erwischt und so bin i den Osthang ein 2. mal runtergepulvert.

10., 11. u. 12.05.16: Jeweils in der Früh Glungi von daheim. Jetzt geht's mit dem Rad schon bis zur Schartenkogellift-Talstation auf 1900 m. Am Dienstag war der Schnee ziemlich bruchharschig, so dass die Abfahrt nicht gerade eine Freude war, am Mittwoch war's einigermaßen gefroren, so dass der Deckel mich gerade getragen hat, wenn ich mich leicht gemacht habe (meistens ist es von Vorteil wenn man leicht ist) und heute war's weich und kaum bruchharschig (über 2500 m gefroren), so dass die Abfahrt ganz angenehm war. Wenn man jeden Tag auf der gleichen Route unterwegs ist, kriegt man ganz gut den Lauf der Jahreszeit mit. Von Tag zu Tag wird die Schneedecke dünner und immer mehr Felsen gucken hervor - der (kurze) Sommer ist nicht aufzuhalten.

08.05.16: Karwendelberge: Heuer war ja wieder kein Halltal-Winter – der letzte war vor 4 Jahren (Winter 2011/12). Weil’s ja in letzter Zeit oben doch recht viel geschneit hat, wollt i doch noch mal ins Karwendel schauen.
Bin heute vom Parkplatz Badl in Hall mit dem Rad weg. Hab schon ganz vergessen wie steil das Bettelwurfeck und überhaupt die gesamte Halltalstraße eigentlich ist. Mit Skischuhen an den Füßen und die Ski am Buckel kommt’s einem dann noch steiler vor – locker, flockig ist diese Auffahrt nicht gerade. Bin bis ein Stück über die Herrenhäuser mit dem Radl gekommen. Weiter ein kurzes Stück zu Fuß und dann hinein in die Stempelreise. Weil die ja ostseitig ausgerichtet ist, scheint da schon in der Früh voll die Sonne hinein und so war es schon etwas weich – kam aber ganz gut rauf. Bin dann gleich weiter auf die Stempelspitze. Bei der Abfahrt um kurz nach 9:00 hat’s gerade aufgefirnt.
Wenn ich schon mal in dieser wunderschönen Gegend bin, wär’s ja schade gewesen, gleich wieder runter zu fahren. So bin i die nordseitige Rinne auf die Rumerspitze hinauf. War noch gefroren und tragfähig und so ging’s problemlos. Oben dann Hans Hölbling aus Thaur getroffen, der heute zum sage und schreibe 995ten mal auf seinem Hausberg oben war – er geht auch im Winter immer ohne Ski.
Zuerst wollte ich südostseitig ein Stück die Kesselreise runter, weil die aber schon zu weich war, bin i wieder die Nordrinne runter. War zwar um 11:15 Uhr immer noch ein bissl hart und teils verknollt, ging aber trotzdem ganz gut. Beim Rückweg Richtung Stempeljoch hab i no einen Abstecker auf die Thaurer Jochspitze gemacht.
Bei der Abfahrt vom Stempeljoch war dann zwar der Firn schon so 10 cm tief, ging aber auch ganz passabel zum Skifahren. Die Radfahrt das Halltal runter ging dann viel leichter als die Hinauffahrt heute in der Früh.
Die nachfolgenden 5 Fotos zeigen die Schönheit des Karwendels, oder? Das 1. Foto vom Haller Roßkopf hab ich beim Hineinqueren in die Stempelreise beim Aufstieg gemacht. Das 2. Foto ist von der Stempelspitze aus mit in der Mitte der doppelgipfligen Praxmarerkarspitze. Das 3. Foto ebenfalls von der Stempelspitze mit der Rumerspitze. Das 4. Foto ist von der Rumerspitze mit links der Stempelspitze, in der Mitte der Speckkarspitze und rechts dem Bettelwurf und schließlich das 5. Foto ist vom Stempeljoch aus mit links der Thaurer Joch Spitze und rechts der Rumerspitze.

Fotos zum Anklicken

07.05.16: Grünberger-Rosenjoch-Runde – warum mit dem Auto weit rumkurven, wenn’s daheim auch gut geht: Diese Runde ist die ideale Firnrunde, weil die erste Abfahrt nordostseitig und die zweite westseitig ist.
Bin mit dem Radl von Ellbögen gestartet und bin die recht steile Auffahrt hinauf getreten bis zur Arztalalm auf 1900 m. Den Bach überquert und weiter ging’s bei idealen gefrorenen Verhältnissen mit Ski geschmeidig zum Grünberger. Die nordostseitige Abfahrt hinunter ins Voldertal/Steinkasern war oben noch pulvrig und dann firnig. Ab Klausboden auf 1820 m, ging’s erst ein kurzes Stück etwas mühsam durch den Wald und dann wieder optimal gefroren zum Rosenjoch.
War dann eigentlich schneller als geplant und so fuhr ich schon um 10:15 Uhr wieder runter zum Radl. Für‘n Zischifirn war i zwar noch etwas früh dran, aber gefroren und griffig macht auch Spaß.

06.05.16: Glungi von daheim. Der Pulver von gestern hat sich unterhalb von 2500 m zu Firnschnee umgewandelt. In der Früh war der noch gefroren - hab’s aber trotzdem genossen.

05.05.16: Glungi von daheim: Heute am Feiertag war ein Familientag angesagt und so war der Glungezer gerade richtig. Mit dem Rad bis 1630 m und dann im 3 cm Pulver auf gefrorener Unterlage weiter. Ist schön, wenn ich auch mal bei herrlichem Wetter auf meinem Hausberg gehe. Im Pulverl raufgespurt und den Osthang runter, weil’s so schön war, ab der Schaferhütte nochmal rauf.

01., 03. und 04.05.16: Jeweils in der Früh Glungezer von daheim bei recht winterlichen Bedingungen: Mit dem Rad komme ich immer gerade so auf 1630 m. Am Sonntag den 1. Mai bin i noch vor der Schechtwetterfront oben gewesen. Gestern und heute waren die Verhältnisse ziemlich gleich. Vom Schneebeginn auf 1630 m bis ca. 1950 m bruchharschig und danach tragfähig. Richtiger Pulver ist bis zum Gipfel auf 2678 m keiner, da es bis zu dieser Höhe ziemlich feucht geschneit haben muss und nun alles gefroren oder teils auch windgepresst ist. Auf heute hat's dann doch so 3 cm Pulverschnee geschneit. Abfahrt jeweils Osthang bei ziemlich trüber Sicht. Jetzt wird's aber Zeit, dass doch endlich mal der Frühling kommt.

30.04.16: Habicht von Süden: Habe mir gedacht, dass eigentlich heute an den Südhängen einer der besten Firntage des Jahres sein müsste. Klare und kalte Nacht, gestern zwar noch relativ kühl, aber durch die starke Sonnenstrahlung jetzt Ende April müsste sich der Schnee südseitig schon gut umgewandelt haben.
Habe eigentlich deshalb geglaubt, dass heute an einem wunderschönen Frühlingstag und noch dazu an einem Samstag mehr Leute diese eher seltene Gelegenheit für die m. E. schönste Firntour Tirols nutzen. Hm, siehe da, nur i war unterwegs.
Bin mit dem Radl von der Kirche in Gschnitz bis kurz vor die Laponisalm und dann durch das Wäldchen hinauf. Ab ca. 1800 m ging’s dann schon mit Ski und es war schön durchgefroren. Bei besten Bedingungen ging’s geschmeidig gefroren hinauf bis zur Rinne. In der Rinne ist der letzte Neuschnee abgerutscht, aber mit Steigeislein ging’s die harte Lawinenbahn gut hinauf. Weiter oben bin ich durch den harten Deckel durchgebrochen, aber dann war es ja nicht mehr weit. Oben die schöne Sicht genossen und die 3 Leute beobachtet, die von Norden heraufkamen.
Die Abfahrt vom Gipfel um Punkt 10:00 Uhr war oben noch hart. In der immer noch harten und verknollten Rinne bin i wieder auf die Steigeisen gewechselt – eigentlich das erste Mal, dass i nicht alles mit Ski abgefahren bin. Danach war’s purer Genuss – Firn – bin gerade zum richtigen Zeitpunkt unterwegs gewesen. So gut hab ich den Habicht noch selten erwischt.
Unten das obere Foto mit dem schönen Gipfelkreuz, beim mittleren Foto blicke ich von unten hinauf in die bei mir noch harte Rinne und unten Firn so weit das Auge reicht.

29.04.16: Glungezer von daheim: Nach der Rinner Alm lag dann ca. 2 cm Schnee auf dem Weg und nach 1 km hab ich dann das Rad abgestellt und bin mit Ski weiter. Im Osthang war immer noch guter Pulver und auch danach war's noch super zu fahren - wider erwarten kein Bruchharsch.

27. u. 28.04.16: Jeweils Glungi von der Gufl: In der Nacht zum 27. hat's bis in Tallagen runtergeschneit. Bin mit dem Auto den Tulfer Berg rauf und da in der Früh noch nicht geräumt war, wäre ich ohne Allrad gar nicht raufgekommen. Von der Gufl dann bis zum Gipfel raufgespurt bei oben ca. 15 cm Neuschnee. Oben dann kalt und windig wie im tiefsten Winter und den Osthang bei einigermaßen Sicht runter gewedelt. Heute am 28. war es wesentlich leichter, da bereits bis zu meiner Abzweigung auf 2550 m eine Spur vorhanden war und endlich auch schönes Wetter. Weil so lässige Pulverabfahrten Ende April eher die Ausnahme sind, bin i den Osthang 2 x runter.

25. u. 26.04.16: Jeweils Glungi von daheim bei recht winterlichen Bedingungen. Die Radauffahrt bis ca. 1600 m ging trotz einer dünnen Schneeauflage nach der Rinner Alm ganz gut. Dann raufgespurt und übern Osthang runtergepulvert.

22. u. 24.04.16: Jeweils Glungezer von daheim: Am 22. war noch recht schönes Wetter und in der Früh noch ziemlich gefroren, weil klare Nacht. Heute begann der Neuschnee erst überraschend weit oben auf 1500 m und ich kam mit dem Fatbike bis ca. 1620 m. Danach war's richtig winterlich. Recht schöne Pulverabfahrt, bei allerdings oben trüber Sicht.

21.04.16: Gr. Seekarspitze: Wollte eigentlich, wie jedes Jahr, die Karwendelreib’n machen. Bin mit dem Radl von Scharnitz bis kurz vor die Angeralm hinter, von dort zuerst zu Fuß und dann mit Ski ins Neunerkar und weiter auf die Gr. Seekarspitze. Unten war alles gut durchgefroren und über ca. 2300 m war’s pulvrig mit teils leichter Kruste und auch teils etwas windgepresst.
Wie jedes Jahr bin ich dann nordostseitig vom Gipfel ins Marxenkar abgefahren. War fein zu fahren, weil leicht angefeuchteter Pulver. Plötzlich nach ca. 7 Schwüngen wurde ich von Schneemassen erfasst und mit dem Kopf nach unten ging es den Hang hinunter. Hab mit aller Kraft versucht das Gesicht oben zu halten, hab aber eigentlich keine Chance gehabt, irgendwie entgegen zu steuern. Bei sowas geht dir sehr viel durch den Kopf. Als die Schneemassen mit mir stehen geblieben sind, war nur mein Gesicht frei und ich hatte riesige Angst, dass durch nachrutschenden Schnee auch mein Gesicht zugedeckt wird. Doch glücklicherweise kam kein Schnee mehr.
Als ich so einbetoniert in den Lawinenknollen lag, war ich zum einen natürlich glücklich, dass ich nicht im Schnee ersticken muss und ich mir nicht wehgetan habe und zum anderen von mir enttäuscht, dass ich die Gefahr nicht erkannt bzw. den Hang falsch eingeschätzt habe. Mir war natürlich auch klar, dass ich gerade riesiges Glück gehabt habe.
Das mich selber ausgraben war dann sehr anstrengend. Ich lag mit dem Rücken nach unten und mit dem Kopf in Richtung Hangfuß. Hab zuerst den rechten Arm aus dem Schnee bekommen, weil ich bei dem nur mehr den Steckengriff in der Hand hatte. Den linken Arm bekam ich dann auch heraus, in dem ich aus dem Handschuh schlüpfte. Bis ich den Oberkörper aufrichten konnte, hat es gedauert. Beide Ski waren noch mit verriegelter Bindung an den Füssen, und deshalb musste ich ganz schön graben bis auch die endlich frei waren.
Ein Ski war total gebrochen – allerdings hatte ich heute auf der Seekarspitze gemerkt, dass er schlimm angeknaxt war, und ich wusste nicht, wie das passiert ist – der Verticalp ist anscheinend auch für mich als Leichtgewicht für Alpintouren nicht geeignet. Meine optische Sonnenbrille und meine Mütze habe ich nicht mehr gefunden. Besser ich schreibe es hier auf, wie es wirklich war, bevor sich irgendetwas herumspricht.
Auf dem oberen Foto sieht man rechts die Seekarspitze beim Aufstieg vom Neunerkar. Auf dem 2. Foto schaue ich vom Gipfel Richtung Ödkar- und Birkarspitze und im unteren Bildbereich ist der noch unberührte Nordosthang erkennbar. Im 3. Foto, das ich von dem Punkt aufgenommen habe, wo ich mich ausgegraben habe, sieht man, dass der ca. 3 Tage alte Neuschnee des gesamten Hanges auf der Altschneeoberfläche abgerutscht ist. Das 4. Foto hat Josef L. von der Ödkarspitze am 21.04. um 10:13 Uhr aufgenommen - danke Josef fürs schicken, auf deinem Foto sieht man erst die Größe des Schneebrettes und welch ein Glück ich gehabt habe.
Ein Skitourengeher ist ca. 30 min. nach mir vom Neunerkar heraufgekommen. Er hat mich beim Aufstieg gesehen und hat dann kurz unterm Gipfel die frische Lawine gesehen. Kurz darauf hat er mich dann gesichtet und gerufen, ob ich Hilfe brauche.
Da ein Ski nicht mehr zu gebrauchen war und mit einem Ski abfahren bei den bruchharschigen Bedingungen an der Nordwestseite kaum möglich war, bin ich den Lawinenhang wieder raufgestapft und meinem Aufstieg entlang runter gegangen. Der Schnee hat noch recht gut getragen, so kam ich ganz gut voran.
Fühlte mich ganz klein. Mache mir natürlich Vorwürfe, dass ich die Situation falsch eingeschätzt habe.
Hier der Lawinenlagebericht vom 21.04.2016:
Neuschnee und Triebschnee der vergangenen Niederschlagsperiode haben sich inzwischen deutlich gesetzt und verfestigt. Auch die Verbindung mit der Altschneeoberfläche ist zumeist gut. Die Lawinengefahr unterliegt einem Tagesgang: In den Morgenstunden ist sie meist gering (1), steigt aber ab dem späten Vormittag rasch auf mäßig (2) an. Vereinzelte Gefahrenstellen für trockene Schneebrettlawinen befinden sich noch in sehr steilen, kammnahen Hängen oberhalb 2800 m. Eine Lawinenauslösung ist aber zumeist nur noch bei großer Zusatzbelastung möglich. Ab dem späten Vormittag ist der rasche Anstieg der Lawinengefahr zu beachten. Es ist dann zunehmend mit Selbstauslösungen von Feuchtschneerutschen und Nassschneelawinen zu rechnen.
Ich bin um 9:45 Uhr in den Hang eingefahren und der Hang liegt auf 2600 m Höhe.
Auch wenn ich den Lagebericht bei der Abfahrt bereits gekannt hätte, wäre ich wahrscheinlich bedenkenlos hineingefahren und gerade deshalb macht es mich sehr nachdenklich, dass mir das heute passiert ist - der Schnee ist unberechenbar. Richtig sicher ist es eigentlich nur dann, wenn der Schnee nach einer kalten und klaren Nacht durchgefroren ist und man rechtzeitig dran ist.
Bei solchen Ereignissen, wird einem vor Augen geführt, wie unwichtig das Streben nach Erfolg eigentlich ist. Wichtig ist, dass man gesund ist, dafür alles Mögliche tut, dass man das auch bleibt, sich auch an kleinen Dingen erfreuen kann, immer schön bescheiden bleibt und sich immer wieder Zeit für schöne Musik nimmt, wie z. B. Tinsley Ellis mit In From the Cold .

20.04.16: Glungezer von daheim: Komplett andere Bedingungen als gestern. Bis auf 2500 m gefroren bzw. tragfähiger Deckel. War ganz lustig, zu sehen, wo ich gestern umhergewandert bin. Eigentlich hat es eh einigermaßen gepasst.

19.04.16: Sonnenspitze von der Tulfer Hütte: Heute war’s ziemlich abenteuerlich. Habe bis Halsmarter getragen, weil mir der Schnee wegen späterer Stollengefahr zu nass war. Danach wurde das Spuren bald ziemlich anstrengend – so ca. 30 cm schwerer Neuschnee mit einer dünnen Eisschicht drauf, oben dann sicher 50 cm.
Nach Tulfein war dann der Nebel so dicht, dass i gar nicht zum Schinterbichl (steiles Stück der Skipiste vor der Schaferhütte) rübergefunden hab. Bin irgendwo zwischen den Felsen und der schwarzen Piste umhergewatet und hab dann doch oberhalb der Schaferhütte wieder zur Skiroute gefunden.
Die Orientierungsstangen waren nordseitig mit Eis überzogen, so dass sie bei der Nebelsuppe erst bei 5 bis 10 m Entfernung zu erkennen waren. Oben die Wechte hab ich dann auch verfehlt - bin aber dann doch irgendwie nach einer Aufstiegszeit von 2,5 h ab der Krotenlack auf der Sonnenspitze gelandet. Hätte nicht viel gefehlt, dann wäre ich umgedreht – hat so viel geschneit, dass kaum mehr Felsen (Orientierungspunkte) sichtbar sind und vom Fleck bin ich auch nicht gekommen.
Bei der Abfahrt war es dann gar nicht so einfach meine Aufstiegsspur runter zu verfolgen, weil der Nebel so dicht war. Wer Abenteuer haben will, der hätte heute in der Früh bloß auf den Glungi gehen brauchen.

17.04.16: Glungi von daheim: In der Hoffnung, dass der Föhn im Laufe des Morgens nachlässt, doch mit dem Fatbike auf ca. 1620 m rauf - und siehe da, oben hat der Föhn schon ziemlich schlapp gemacht. Hat sich gelohnt - der Osthang war schon leicht firnig und sonst hat man auch schön schwingen können.

16.04.16: Lisener Spitze und Hoher Seeblasskogel: Hm, schon wieder ein Föhntag. Obwohl die Rad-Skitour „Glungezer von daheim“ für mich das Nonplusultra ist ☺, wollte ich heute doch mal woanders hin. Habe das Auto aktiviert und bin nach Lüsens im Sellrain, weil dort ja der Föhn meist nicht so schlimm bläst. Bei der Autofahrt wollte ich schon fast wieder umdrehen, weil‘s doch recht wolkig ausgeschaut hat. Der Parkplatz war um 7:15 Uhr schon ziemlich voll.
Nach ein paar Minuten tragen, geht’s dann schon mit Ski. Wusste nicht recht wohin. Hab mich dann für die Richtung Entfernnungskogel bzw. Lisener Spitze entschieden. So auf 2600 m, wo dann der Harsch in Pulver überging, war niemand mehr vor mir und es war Spuren angesagt – war aber nicht besonders anstrengend. Oben am Gletscher war’s dann ziemlich windig und i bin auf die Lisener Spitze. Die Einfahrt zur mittleren Brunnenkogelrinne muss man wissen und auch heute ging’s etwas mühsam von Osten dort hinauf. Die Abfahrt in der Rinne war dann (erwartungsgemäß) meist windgepresst oder harschig – also nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Zum Seeblasskogel sind heute wahre Heerscharen hinaufmarschiert und weil’s mir Richtung Längentaler zu windig und schattig war, bin i auch zum Seeblass. Die Sonne ließ sich dann aber nicht mehr oft blicken.
Es ist schön, wenn man oben am Gipfel mitbekommt, wie sich die Leute bei der Gipfelankunft freuen. Für mich ist es halt doch irgendwie zur Routine geworden – dagegen freue ich mich immer auf daheim auf die Topfencreme mit leckeren Zutaten.
Die Abfahrt war dann eher durchwachsen, aber teils auch ganz gut firnig. Bis man beim Auto ist dauert’s dann schon eine Weile, weil’s ja doch eine recht lange Strecke ist und der Schnee zu Mittag auch nicht gerade der schnellste ist.
Unten das Foto vom Seeblasskogel hinüber zur schönen Brunnenkogelflanke – welche Rinne ist die Richtige?

15.04.16: Wieder Glungezer von daheim: Ab 2200 m wird's pulvrig, aber viel geschneit hat's nicht und der Wind hatte auch schon wieder mitgemischt.

11., 12. u. 13.04.16: Jeweils Glungi von daheim: Zuerst mit dem Radl bis ca. 1600 m und dann mit Ski weiter. Um kurz vor 8:00 Uhr war der Osthang noch gefroren, aber trotzdem ganz gut fahrbar. Jeweils 3 gute Firntage - alles durchgefroren. Aber was anderes konnte ich zeitlich nicht machen, aber der sonnige Osthang in der Früh ist ja auch nicht so schlecht und Auto brauch ich auch keins.

10.04.16: Freiger und Seescharte mit Stefan Gordon: Endlich mal gute Verhältnisse. Sind vom Parkplatz der Bsuchsalm gestartet. Das Spuren war nicht schwer, weil der Schnee oberhalb der Bsuchsalm meist gefroren war, erst über 2200 m wurde es dann pulvrig. Gut, dass ich dort nicht das erste Mal raufgehe, weil bis ca. 2750 m waren wir im recht dichten Nebel unterwegs und wir hatten schon Zweifel, ob wir überhaupt aus der Nebelsuppe herauskommen. Von der Nürnberger Hütte kam dann eine Spur von gestern daher - leider sehr steil und eingeblasen.
Übern Nebel war's dann herrlich und am Freigergipfel hatte ich Zeit die Welt um mich herum zu genießen. Über die Sulzenauhütte kam Thomas Salchner mit einem Kollegen heraufgespurt. Hier hat der Pulver besonders verlockend ausgeschaut.
Deshalb sind Stefan und ich dann den Freiger Ferner hinunter gepulvert - war echt ein Gedicht. Eigentlich wollten wir über die Sulzenau hinunter ins Stubaital. Dann ist uns aber eingefallen, dass wir vom Grünsee aus auf die Seescharte raufgehen und ostseitig hinunter in unser Aufstiegstal abfahren könnten. Das war die beste Idee des Tages – wie das obere Foto zeigt, ist die Bergkulisse zur Seeschafte hinauf besonders schön (Freiger-Ferner, wo wir abgefahren sind) und wahrscheinlich verirrt sich im Winter dort hin ganz selten jemand.
Die Fotos 2 bis 4 sind von der Seescharte aus aufgenommen. Im 2. Foto sieht man die Feuersteine über der Nebeldecke, im 3. Fotos guckt der Habichtkamm aus dem Nebel heraus (links die Urfallspitze) und im 4. kommt gerade Stefan (bereits etwas ermattet) auf die Scharte an und hinter ihm zeigt sich übern Nebel die Ruderhofspitze.
Ostseitig hinunter haben wir erst etwas suchen müssen - haben aber dann nordostseitig teils zwischen den Felsen ganz gut hinunter gefunden. Bis hinunter zur Bsuchsalm hatten wir 10 cm tiefen Firn, der ganz gut fahrbar war.
Echt eine lässige Runde.

09.04.16: Glungi: Der bissl Neuschnee hat gereicht, dass es heute morgen von der Tuxer Hütte mit Ski gegangen ist. Oben ist dann sogar leicht die Sonne rausgekommen und der Osthang war bei ca. 7 cm Neuschnee so fein zu fahren, dass ich es nicht lassen konnte, von der Schaferhütte aus nochmal rauf zu gehen. Jetzt ist wieder die schönste Zeit am Glungezer.

06.04.16: Glungi von daheim: Wahnsinn, wie schnell in den letzten Föhntagen der Schnee geschmolzen ist. Bin heute in aller Früh bis fast 1600 m mit dem Radl rauf und dann mit Ski weiter zum Glungezer. Die Abfahrt Osthang war meist hart mit vielen Windgangeln und Wellen vom Wind der letzten Tage. Die Piste bis Kalte Kuchl haben sie mit dem Ratrac "aufgerauht" - auch nicht besonders angenehm. Unten eine Fotofolge aus der Webcam von Halsmarter auf 1560 m der letzten 7 Tage. Das oberste Foto ist vom vergangenen Donnerstag (31.03), und das unterste von heute, Mittwoch, den 06.04, jeweils nachmittags. Brutal wie's den Schnee weggefressen hat.

02.04.16: Bettelwurf: Letzte Woche am 28.03. bin ich beim Aufstieg zum Freiger umgedreht, weil mir der Wind zu stark war – bin dann von daheim auf’n Glungezer. Am 29., 30. und 31.04. bin i in der Früh von der Tuxer Hütte auf den Glungezer. Seit ca. 2 Wochen fahre i dort immer den Osthang runter.
Heute wollte ich mal was anderes machen und weil ich ja möglichst auf’s Autofahren verzichten will, ist mir das Halltal eingefallen. War diesen Winter gar nicht im Karwendel, weil ja die Schneelage auch alles andere als verlockend war - aber wenigstens im Frühjahr wollte i mal ins Halltal schauen.
Ein bissl Sorgen haben mir die komischen hohen Wolken gemacht und auch sonst soll sich Saharastaub über uns in der Luft aufhalten – durchgefroren, wird es wohl nicht sein. Bin um 7:00 Uhr von daheim mit dem Radl weg und kurz vor acht war ich bei der Wasserfassung im Halltal. Dort hat mich dann ein stattlicher Steinbock beobachtet (Foto). Trotz der nicht gerade optimalen Bedingungen, hab ich mich doch für’n Bettelwurf entschieden.
Bis zum Juchezer ging‘s schneefrei zu Fuß hinauf, danach mit Ski weiter. Es war zwar nur oberflächlich gefroren, aber ich Leichtgewicht bin nur wenig eingesunken - kam eigentlich ganz gut voran. Oben am Gipfelhang ging ich auch viel mit Ski, weil für's Stapfen war i doch wieder etwas zu schwer. Um kurz vor 11:00 Uhr war i dann oben. Laut Gipfelbuch heuer der erste mit Ski. Unten ein Foto mit Gipfelkreuz und meinem Fischer-Verticalp (https://www.fischersports.com/at_de/fischer/alpine/tour), der im Gelände gar nicht mal so schlecht zu fahren ist – bin richtig verliebt in das Skilein. Ein Gipfelbucheintrag war von Benedikt Purner am 18.03. – er machte anscheinend eine 3-Tages-Winter-Karwendelüberschreitung.
Die Abfahrt war am Gipfelhang noch bruchharschig, danach firnig – allerdings so 10 cm tief. Unten am Weg noch oberhalb vom Juchezer, war’s ein bissl mühsam, weil sich immer wieder apere Stellen in den Weg stellten. War dann froh, als es unterm Juchezer schneefrei war – allerdings zieht sich es dann doch bis man am Radl ist.
Das Schwerste der Tour war dann mal wieder die Radheimfahrt. Um möglichst wenig dem Autoverkehr ausgesetzt zu sein, bin i über’s Hasental heim.


27.03.16: Arztal: Heut, war's ein bissl schwierig für mich - noch kein richtiger Firn in den Südhängen und der Pulver in den Nordhängen etwas windgepresst und nach meinen gestrigen Erfahrungen auch instabil. Bin dann doch ins Arztal bei mir um die Ecke, weil es nicht mehr lange dauert, bis der Weg nach dem Parkplatz bis weiter hinauf ausgeapert ist. Bis zum Abzweiger zum Pfoner Kreuzjöchl hatte ich eine Spur von gestern und dann ging's spurenderweise hinter zum Grünberger. Runter nach Steinkasern war auch noch alles jungfräulich und verlockend und so bin i dort bis etwa 2350 m runter im nur leicht windgepresstem Pulver. Weiter runter wär's nicht mehr lohnend gewesen, weil dann schon ein Harschdeckel drauf war. Hab dann lieber wieder zum Grünberger raufgespurt - war zwar anstrengend, aber schön sonnig und einsam. Man merkt, dass dieser hinterste Winkel im Voldertal nur ganz selten menschlichen Besuch bekommt. Im Stubai oder Sellrain, treten sich die Tourengeher teils gegenseitig auf die Füße und hier mit ebenfalls schönen Skihängen trifft man den ganzen Winter keine Menschenseele - klar, sind halt keine Gipfel, womit man Eindruck schinden kann. Runter vom Grünberger hab ich mir dann die noch pulvrigen nordseitigen Hanglagen ausgesucht.

26.03.16: Glungezer von daheim: Weil's in der Früh noch ziemlich grauslig war, hab ich keinen rechten Auftrieb gehabt. Da das Wetter nur zögerlich besser wurde, ist mir mal wieder nix besseres als der Glungezer eingefallen. Den Parkplatz-Stress am Tulfer Berg mag ich gar nicht und so bin i von daheim weg. Mit dem Radl bin i nit weit gekommen und zu Fuß ging's dann durch den Wald bis ca. 1300 m. Bis zur Kalten Kuchl war dann Spuren auf den Forstwegen angesagt. Beim weiteren Anstieg hab ich dann immer wieder die sehr verlockende Direttissi beobachtet - hm, allerdings sind dort immer wieder kleine Schneerutsche abgegangen. Hab mich daraufhin für den Glungezer und den Osthang entschieden, auch weil mir auf der Sonnenspitze zu viel los war. Beim Spuren auf den Glungi, die letzten 250 hm, hat sich der Schnee unter mir immer wieder gesetzt, weil der Neuschnee ziemlich vom Wind beeinflusst war - heute heißt's also besonders aufpassen (drum ist selber spuren, nie ein Fehler). Gut, dass der Osthang vom Gipfel bis runter auf 2500 m nicht besonders steil ist und danach war dann der Schnee schon stabiler gelagert und so war der Osthang m. E. schon vertretbar und auch gut zu fahren. Unten auf der Piste, sah ich dann, dass die gesamte Direttissi infolge Selbstauslösungen aus den Felsen heraus eingelahnt war und zwar genau dort, wo ich eigentlich immer runter fahre. So ein Anblick macht dann schon nachdenklich. Leider hab ich nix zum Fotografieren dabei gehabt. Viele Skifahren haben Fotos gemacht - vielleicht liest ja jemand das und es wäre sehr nett, wenn man mir ein Foto mailen würde - Danke richioben@hotmail.com. Danke Alfred Platzer (www.brennstueberl.at) und Christian Maier, dass ihr mir Fotos geschickt habt - hoffe, ihr seit einverstanden, wenn ich eins auf die Seite tue. Nach sehr viel Schnee schaut's auf dem Foto zwar nicht aus, aber das könnte schon reichen - mir ist's jedenfalls eine Warnung.

21. - 23.03.16: Jeweils in aller Früh von der Gufl auf den Glungzer und dann den gar nicht mal so schlecht fahrbaren Osthang runter. Am 24.03. war mir das Wetter zu schlecht und so bin i bloß auf den Kofel-Gipfel rauf und am 25.03. wieder auf den Glungi mit Abfahrt Osthang.

20.03.16: Lieblingsrunde im Arztal mit Roli Striemitzer und Christian Ragg: Traumhaftes Wetter, gestern ein schöner Renntag beim Glungezer-Skitourenrennen und heute mal wieder mit alten Freunden unterwegs - ein perfektes Wochenende. Sind vom Arztal-Parkplatz zuerst auf's Rosenjoch. Eigentlich wollten wir von dort nordseitig ins Voldertal runter fahren, aber weil's recht windgepresst ausgeschaut hat, sind wir lieber am Grat rüber zum Grünberger und dann bei meist perfektem Firn runter ins Navistal - heuer die erste Firnabfahrt. Auf ca. 1850 m haben wir wieder aufgefellt und sind zuerst Richtung Pfoner Kreuzjöchl und dann, weil einsam und unverspurt, rüber gequert auf die Seeblessspitze - der Berg bekommt nur sehr selten Besuch. Runter sind wir dann nordseitig bei gutem Pulver zum Arztaler Hochleger und dann weiter zum Auto. Im März kann man sich's manchmal aussuchen, ob Pulver oder Firn und wir hatten heute beides - uns hat's getaugt.

18.03.16: Erlebe zur Zeit täglich den Sonnenaufgang auf dem Glungezer. Eigentlich wollt ich heut mal was anderes machen, aber offenbar hab i die Glungezersucht. Irgendwie lässig ist's schon, dort raufzumarschieren, wenn die meisten noch tief und fest schlummern. Heute hab i wegen dem morgigen Rennen, eine direkte Spur zur Hütte gelegt und dann Gottfried um 6:40 Uhr besucht. Heute war in der Direttissi zum ersten mal der Schnee etwas windgepresst.

13.03.16: Werde anscheinend immer mehr zum Genussskifahrer, darum bin i Freitag, Samstag und heut früh wieder auf's Sonnenspitzl. Das Wetter ist auch immer recht bewölkt und warum sollte ich mir Bruchharsch- und Windpressschnee antun, wenn's auf meinem Hausberg und in der Direttissi gut geht. Es gäbe schon steile Nordhänge, wo vermutlich noch schöner Pulver drinliegt, aber wie das tragische Lawinenunglück gestern im südtiroler Ahrntal gezeigt hat, muss man sich dafür ganz schön einer Gefahr aussetzen - der Schnee ist halt unberechenbar.

10.03.16: Sonnenspitze: Nochmal von Tulfes weg. Heut war ich gespannt, was der gestrige Wind angerichtet hat. Wie befürchtet - oben schaut's ganz anders aus als gestern - überall windgepresst. Hab mich aber trotzdem für die Direttissi entschieden, in der Hoffnung, dass der überwiegende Südwind von gestern den Nordhang einigermaßen verschont hat. Hatte wegen dem grausligen Windpress Mühe überhaupt zur Einfahrt hin zu kommen. Aber das hat sich gelohnt - immer noch lässiger Schnee drinnen. Schöner kann die Abfahrt wo anders auch nicht sein und die Piste ist in der Früh auch die pure Freude - von daher brauch ich nirgends anders hinfahren.

09.03.16: Pulver auf den Hausbergen: Am 07.03. in der Früh nochmal auf's Sonnenspitzl, um in der Direttissi pulvern zu können. Gestern auf den Kofel bei tief winterlichen Verhältnissen, zwar schöner Pulver, aber schlechte Sicht und heute wieder auf's Sonnenspitzl, wobei i die Abfahrt die Direttissi hinunter nit so schnell wieder vergessen werde - über einen halben Meter Staubpulver. Wenn's einen beim Abfahren immer ins Gesicht staubt, dann hat es Frau Holle gut mit einem gemeint. Hab den Eindruck, dass der Winter jetzt einiges nachholt. Allerdings, als ich um 8:00 Uhr wieder in Tulfes unten war, sind oben die Schneefahnen aufgetaucht und heute waren wieder Windgeschwindigkeiten von 100 km/h auf den Bergen. Das war's schon wieder mit dem Traumskifahren.

06.03.16: Sonnespitze: In der Früh von 1050 m weg. Die Piste ist gerade präpariert worden, aber ab der Schaferhütte war dann Spuren im 30 bis 40 cm Neuschnee angesagt. Die Sicht wurde immer besser und weil der Schnee (heuer eigentlich wunderbarerweise) ohne nennenswerten Windeinfluss gefallen war, konnte ich die Direttissi abfahren - war ein Traum. Weil jetzt schon eine Aufstiegsspur da war, bin i nochmal hinauf, um nochmal den Staubpulver in meiner Abfahrt genießen zu können - war der 2. Traum. Jetzt im März kommt doch noch ein richtiger Winter.

04.03.16: Sonnenspitze: In aller Früh vom Erlerhof weg. Ab der Schaferhütte war's dann richtig zum Spuren. In die Direttissi eine schöne Spur runtergelegt. Heute endlich ein richtiger Powdertag - zumindest am Glungezer der erste in diesem Winter - da wird dann jeder Schwung besonders ausgekostet. Heute und morgen soll's ja wieder föhnig werden, dann ist gleich wieder vorbei mit'n Pulver.

02.03.16: Meist in aller Früh auf den Kofel-Gipfel, zwischendrin auch mal wieder aufs Sonnenspitzl: Habe immer noch sehr wenig Zeit und so kann ich froh sein, wenn sich in der Früh der Kofel ausgeht. Aber inzwischen liebe ich richtig die einsamen Aufstiege, wenn sich andere nochmal im Bett umdrehen. Brauche halt auch nicht weit fahren und die Piste ist quasi für mich frisch hergerichtet. Heute und gestern am Kofel-Gipfelhang auf der Westseite schönen unverspurten Pulver genossen. Immer wenn ich dann als erster die Piste runterschwebe (ist kein Problem, weil es ja gleich ist, ob ich oder kurz nach mir die Skifahrer runterfahren), denk im mir "Schifahren ist halt doch das Schönste im Leben".

21.02.16: Gestern in der Früh bei -17° ein feines Pulverl in der Direttissi genossen und heute am Kofel Nassschnee bis zum Gipfel. Naja, so ist das heutzutage - wird halt doch was dran sein, am Klimawandel. Das Spuren ganz rauf, war heute Schwerstarbeit. Viel los ist bei mir bergmäßig nicht, aber ich lebe immer noch für unser wichtigstes Kraftwerk und von daher stört mich der bescheidene Winter nicht besonders.

13.02.16: Sonnenspitze mit Michael Elsässer: Uns ist nix besseres eingefallen. Sind von Tulfes rauf und dann haben wir uns doch in die Direttissi hineingetraut. Sind vorsichtig im leicht bis mittel windgepressten Schnee hinunter und haben alle vermeintlich gefährlichen Stellen gemieden. Schnee liegt hier genug, weil's immer von Süden viel hineingeblasen hat. Die Glungezer Naturschneepiste ist momentan super beeinander.

27.01. bis 12.02.16: Bis zum 29.01. bin i noch zum Glungi hinauf und danach war das Wetter alles andere als günstig, so dass ich froh war, wenn ich bis zum Kofel-Gipfel hinaufgekommen bin. Seit gestern (11.02.) macht der Wind endlich mal Pause und i bin gestern und heut endlich mal wieder in der Früh von Tulfes zur Sonnenspitze hinauf. Gestern oben feinen unverspurten Pulver genossen. Heut Nacht muss es aber oben schon wieder recht stürmisch gewesen sein, weil vom Pulver nicht mehr viel übrig ist.

08.02.16: Ein bescheidener Winter: In den Südhängen ist der Schnee vom Oktober meist weggeschmolzen, aber in den Nord- und Osthängen liegt dieser Griesel-Altschnee noch und das Problem ist, dass er noch nicht mit einem kompakten Schneepaket überdeckt ist.
Wie die zahlreichen Lawinenabgänge und -unglücke vorgestern gezeigt haben, sind vor allem die Nord- und Osthänge lebensgefährlich und wie’s ausschaut, wird sich daran kaum etwas ändern, weil wenn‘s diesen Winter dann doch ein wenig schneit, dann gleich mit großem Windeinfluss.
Mich treibt‘s aber bei solchen bescheidenen Verhältnissen eh nicht recht ins Gelände. Bin froh, wenn es an meinen Hausbergen am Glungi und am Kofel einigermaßen geht. Bin auch schon wieder im teils schneefreien Wald mit den Laufschuhen unterwegs.
Eigentlich ärgere ich mich darüber gar nicht, weil es sich eh nicht lohnt, sich über Sachen aufzuregen, die man nicht ändern kann.
Ein Problem ist es wahrscheinlich eher für Leute die von weiter anreisen und in den Bergen etwas Abenteuer erleben wollen. Der Mensch sehnt sich in der warmen Stube nach Abenteuer und wenn es dann doch unterwegs etwas brenzlig wird, sehnt er sich nach dem warmen Zuhause. Die Erfahrung hab ich schon oft genug auch gemacht.
Darum sehe ich schon ein gewisses Problem, dass recht viele Gruppen für einen bestimmten Termin einen Hüttenaufenthalt buchen. Sie reisen dann meist auch an, obwohl das Wetter und die Schneebedingungen recht zweifelhaft sind. Dauernd in der Hütte zu sitzen ist auch nicht besonders lustig und so wird dann doch etwas unternommen. Für den Tourenführer ist die Situation auch sehr schwierig, weil er ja auch will, dass die Gruppe nicht umsonst den weiten Weg auf sich genommen hat.
Es wird immer davor gewarnt, ja nicht allein loszuziehen. Sicher kann einem erfahrenen Alleingeher auch etwas passieren, aber m. E. ereignen sich mehr Gruppenunfälle, da die Gruppendynamik keine unwesentliche Rolle spielt, auch wenn mal einer runter gefahren ist, macht sich der zweite gar keine Gedanken mehr über den Hang und meist befinden sich nur wenig erfahrene Leute in solchen Gruppen.
Diese nur wenig überdeckten Altschneeschwachschichten sind das Gefährlichste überhaupt, weil man sie ja nicht sieht und ich hoffe, dass ich mich nicht verleiten lasse in einen solchen zweifelhaften Hang einzufahren bzw. aufzusteigen. Aber eigentlich sind ja der Jänner und Februar nie besonders brauchbare Skitourenmonate, weil halt der Wind, die Kälte und die Schneebedingungen meist recht ungünstig für schöne Unternehmungen sind.
Ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, dass es ab Ende März bis in den Mai hinein wieder ganz gut werden wird. Mir macht es nix aus früh aufzustehen und mit den Skiern am Buckel mit dem Radl bis zum Schnee zu fahren oder die Ski zum Schnee zu tragen.
Mir ist es auch recht, wenn im April und Mai kaum mehr jemand mit Ski unterwegs sein will, so ist dann wieder Ruhe in den Bergen eingekehrt und hauptsächlich wegen dieser Ruhe gehe ich ja dorthin.

26.01.16: Zuckerhütl:Es gibt ja doch noch was anderes als Arbeit: Gestartet bin ich von der Mutterbergalm und ich bin die neu angelegte breite und steile Baustraße für die neue Seilbahn bis zur Mittelstation rauf. Die Skibetriebe dürfen groß angelegte Baustraßen ins Gebirge bauen – die Seilbahnwirtschaft hat halt doch eine sehr mächtige Lobby. Die Baustraße mit Felle rauf gehen geht gerade so, aber für’s runterfahren ist sie zu steinig. Dann ging’s weiter auf der Piste bis zum Fernaujoch, wo in der Früh noch kaum Skifahrer unterwegs waren. Anschließend bin i den Westgrat Richtung Aperer Pfaff bis Punkt ca. 3270 hinauf und dann etwas runter und querenderweise weiter zum Pfaffenjoch. Danach den üblichen Weg aufs Zuckerhütl. Am Gipfelanstieg bin i dem einzigen Skitourengeher heute begegnet – er hat umgedreht, weil er keine Steigeisen dabei hatte. Bin 20 min. allein bei angenehmen Temperaturen am Gipfel gehockt. Mit Ski kann man momentan nicht die Gipfelflanke abfahren, weil sie ziemlich blank ist. Runter war ich froh, um meine Steigeisen, weil’s doch teils recht hart war. Wieder rüber zum Pfaffenjoch und nun runter bis etwas oberhalb der Hildesheimer Hütte und Aufstieg auf’s Eisjöchl. Hab deshalb diesen Umweg gemacht, weil i mit die Ski bis ins Tal abfahren wollte und das geht derzeit nur über die Wilde Grub’n Abfahrt. Auf der Piste bis zum Gamsgarten waren dann schon recht viel Skifahrer unterwegs. Die Wilde Grub’n Abfahrt hab i dann auch bald gefunden und bin dort menschenseelen allein runter zum Auto gewedelt. Jetzt haben wir Ende Jänner und es liegt immer noch zu wenig Schnee, um im Gelände richtig Skifahren zu können. Die Gletscher sind auch kaum eingeschneit. Von daher bin ich mit der heutigen Runde sehr zufrieden. Unten ein Foto vom Eisjöchl aus, mit Blick zurück - in Bildmitte ist der Westgrat und etwas rechts oberhalb daneben das Zuckerhütl.

18. bis 25.01.16: Sonnenspitzl von Tulfes: Klar, kommt der Glungezer nicht an eine richtige Skitour im Gebirge hin (obwohl es dort oben bei schlechtem Wetter, Kälte und Wind ganz schön abenteuerlicher sein kann). Aber die Ruhe und Einsamkeit, die ich ja im Gebirge liebe, hab ich in der Früh am Glungi auch und die fast 1750 hm-Abfahrt in einem Zug ist auch immer ganz lässig. Von daher bin ich trotz der schwachen Schneelage ziemlich zufrieden - außerdem hätt ich eh sonst kaum Zeit, weil ich seit dem 22. Dez. fast nur für die Wasserkraft, oder besser gesagt, für unser Kaunertal Kraftwerk lebe.

15., 16. u. 17.01.16: Jeweils Sonnenspitzl: 3 mal richtiges Winterwetter "genossen". Heute in der Früh von Tulfes als erster rauf und bis zur Schaferhütte war das Spuren kaum der Rede wert, aber dann kam ich nicht mehr recht vom Fleck. Hat oben doch recht viel Neuschnee gemacht, aber vor allem hat's umfangreiche Schneeverfrachtungen gegeben. Hab bei so -19° einen ziemlich tiefen Graben zum Gipfel gezogen. Das Abfahren dort oben war auch ziemlich mühsam. Da freut man sich so richtig auf das warme Zuhause - das war mal wieder richtiger Glungezer-Winter.

14.01.16: Sonnenspitze und Glungihütte:Mit Schnee wurden wir bisher nicht gerade verwöhnt und so bin i heut früh rd. 6 Wochen nach meinen 2 Schartenkogel-Tourchen wieder auf Ski gestanden. Ab der Gufl geht's ganz passabel. Die Lifte bis Tulfein sind ja seit gestern in Betrieb und die Piste ist überraschend gut beeinander. Oben ab der Schaferhüttn bis zum Gipfel hat's durch den Westwind recht viel Schnee in die Mulden reingeblasen, so dass auch die Abfahrt bei vorsichtiger Fahrweise recht gut geht. Hat mir getaugt, mal wieder mit Ski unterwegs zu sein. Hüttenwirt Gottfried freut sich auf Gäste.

06.01.16: Höhenmeterstatistik: Es kommen im Laufe der Zeit doch recht viele Höhenmeterchen zusammen. Falls es wen interessiert, hier die Auflistungen in pdf der Jahre:    2013 2014 2015.                                                         Wie heißt's so schön: "Wer rastet, der rostet" oder "In einem gesunden Körper, wohnt ein gesunder Geist", oder "Morgenstund hat Gold im Mund". 

01.01.16: Auch wenn ich mir wie Don Quijote vorkomme, kämpfe ich weiter gegen Windmühlen. Habe deshalb doch wieder am 28.12. einen Leserbrief zur TT geschickt und am 31.12. haben sie ihn in etwas gekürzter Fassung gebracht. Unten meine eingereichte Fassung und beim Klick aufs Bild die Fassung in der TT (der Leserbrief rechts daneben deckt sich ebenfalls mit meiner Meinung):